Frankenthal Kitas: Notbetreuung für 100 Kinder

Selbst berufstätige Eltern können sich nicht immer auf eine durchgehende Betreuung verlassen.
Selbst berufstätige Eltern können sich nicht immer auf eine durchgehende Betreuung verlassen.

Personelle Engpässe sind laut Verwaltung der Grund dafür, dass es aktuell in „drei bis vier Kindertagesstätten“ Notbetreuung gebe. Das teilt die Pressestelle der Stadt auf Anfrage mit. Vergangene Woche seien beispielsweise über 40 Ganztagskinder an allen Öffnungstagen betroffen gewesen. Fast 60 Kinder seien zumindest Teile der Woche nur bis zum „verlängerten Vormittag“ betreut worden. Eltern der städtischen Kindertagesstätte Haydnstraße hatten sich an Verwaltung, Stadtelternausschuss und RHEINPFALZ gewandt, nachdem sie erfahren hatten, dass die Notbetreuung dort in die vierte Wochen gehen solle. Sie hatten unter anderem auf Probleme am Arbeitsplatz und die hohe psychische Belastung aufgrund der unzuverlässigen Kita-Öffnungszeiten hingewiesen. Über die genauen Hintergründe des Personalwegfalls in der Haydnstraße könne man im Einzelnen nicht informieren, heißt es im Rathaus. Grundsätzlich bedeute Notbetreuung, dass aufgrund nicht kalkulierbarer personellen Veränderungen die Betreuungszeiten eingeschränkt werden müssen. Dabei werde entweder nur für Kinder berufstätiger Eltern geöffnet , teils könnten auch diese Kinder nicht ganztags betreut werden. Derzeit sind in den 19 Einrichtungen der Stadt Frankenthal, in denen 1247 Kinder betreut werden, 27 Erzieherstellen offen. 200 Betreuungsplätze können wegen Personalmangel nicht genutzt werden.

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