Frankenthal
Digitalpakt: Lehrer-Laptops verspätet ausgeliefert
Bei den Geräten für die Pädagogen habe sich zumindest teilweise wiederholt, was die Stadtverwaltung schon Anfang vergangenen Jahres bei der umfangreichen Bestellung für die Schüler erlebt hatte, berichtet Beigeordneter Bernd Leidig (SPD) auf RHEINPFALZ-Anfrage. Die rund 650 Notebooks kamen wegen Lieferschwierigkeiten später in Frankenthal an. Nach Darstellung des Schuldezernenten hätten zudem Corona-Infektionen für weitere Verzögerungen gesorgt.
Dann allerdings sei ein weiteres Problem technischer Art entdeckt worden: Dieser Fehler – eine abweichende Einstellung für die Nutzung der Notebooks in Netzwerken – sei entdeckt und auch schnell eine Lösung gefunden worden, erklärt der von der Stadt beauftragte Dienstleister Rednet. Das Fatale: Um ihn zu beheben, musste jedes der Geräte einmal hochgefahren, kontrolliert und wieder ausgeschaltet werden.
Restsumme wird verteilt
Letztlich war es wohl dieser Umstand, der dazu führte, dass an Frankenthaler Schulen zuletzt das Gerücht kursierte, die Laptops in einem Gesamtwert von rund 376.000 Euro seien komplett unbrauchbar. „Das ist absolut nicht der Fall“, betonte Monica Umstadt, Leiterin des Fachbereichs Schulen. Die Verzögerungen und der Grund dafür seien jederzeit kommuniziert gewesen.
Unterdessen wird in den nächsten Tagen ein weiterer Teil des im Wesentlichen vom Bund finanzierten Digitalpakts in die entscheidende Phase gehen: die Verteilung einer restsumme von etwa 500.000 Euro aus der ersten Tranche des Förderprogramms auf die 19 Frankenthaler Schulen. Der Antrag auf Basis der von den Schulen vorgelegten, individuellen Medienkonzepte müsse bis Mitte Mai vorgelegt werden, sagte Bernd Leidig.