Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel CDU-Chef Svoboda zu Hebichs Rückzug: Geradlinige Entscheidung

Unter seiner Führung wollen die Christdemokraten bis November einen OB-Kandidaten küren: Martin Svoboda.
Unter seiner Führung wollen die Christdemokraten bis November einen OB-Kandidaten küren: Martin Svoboda.

Von einer „geradlinigen Entscheidung“, die zum Charakter Martin Hebichs passe, spricht CDU-Kreisvorsitzender Martin Svoboda im Zusammenhang mit dessen Entschluss, auf eine weitere Kandidatur zu verzichten. „Das hat größten Respekt verdient“, sagt Svoboda. Der OB sei in seiner Analyse „schonungslos mit sich selbst“.

Rolle als „Sparringspartner“

Für die Führungsspitze der Frankenthaler Christdemokraten sei immer klar gewesen, dass der Amtsinhaber das erste Wort in der Kandidaten-Frage habe. Der Vorstand habe sich wiederum als „Sparringspartner“ im Prozess der Entscheidungsfindung verstanden. Das nun Verkündete sei das Ergebnis eines „gemeinschaftlichen Wegs“, so der Parteichef. Am Montagabend habe Hebich Mitglieder und Fraktion über die Entscheidung und seine Beweggründe informiert. Aus den Rückmeldungen habe Respekt gesprochen, erklärt Svoboda.

Kreisparteitag im November

Von den ursprünglich zwei Szenarien – ein Wahlkampf mit Hebich oder einer mit einem anderen Kandidaten – sei nur noch letzteres übrig geblieben. Und dem will sich die CDU nach den Worten ihres Vorsitzenden schon ab Donnerstag widmen – mit einer ersten Kreisvorstandssitzung. Ziel sei, beim Kreisparteitag am 10. November einen Bewerber zu küren. Sicher ist derzeit nur: „Die CDU wird einen Kandidaten stellen“, sagt Svoboda. Der interne Erneuerungsprozess bedeute, dass für Personalien wie diese nun längere Wege zurückzulegen seien, um Mitglieder und Fraktion einzubinden: „Das braucht dann eben diese Zeit.“

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