Kommentar Angebliche Wolfssichtung: Locker bleiben

Dass diejenigen, denen zuletzt ein wolfsähnliches Wesen in Frankenthal über den Weg gelaufen ist, diese Begegnung als aufregend schildern, ist nachvollziehbar. Mitten in einem Wohngebiet auf ein vermeintlich wildes Tier zu treffen, ist eine ziemliche Überraschung. Jetzt ist es wohl ein streunender Hund gewesen, der nach Einschätzung von Experten die Region in Atem gehalten hat. Wirklich erstaunlich ist, mit welcher Hysterie in den Kommentarspalten der sozialen Netzwerke über das Thema diskutiert wird. Isegrim weckt offenbar Urängste. Dass der scheue Geselle sich ausgerechnet in unserer dicht besiedelten Kulturlandschaft niederlässt, ist aber nicht sehr wahrscheinlich.
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