Donnersbergkreis Zweimal geht’s steil bergauf

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«Falkenstein.» Die Vorfreude ist groß bei den Organisatoren: Am Samstag findet ab 14 Uhr zum ersten Mal die „Falkenstein Challenge“ statt. Die Herausforderung (englisch: challenge) besteht darin, in möglichst kurzer Zeit die weithin bekannte Steigung der Ortsgemeinde Falkenstein zu überwinden, auf dem Rad sowie zu Fuß.

Das Plakat der „Falkenstein Challenge“ lässt schon erahnen, welchen Herausforderungen sich die Teilnehmer bei dem Rennen stellen müssen. Als Rennen auf „Deutschlands steilster für den Verkehr zugelassener Straße“ wird die Veranstaltung beworben. Denn das Besondere bei der „nur“ 1,5 Kilometer langen Strecke ist der Streckenverlauf: Die Sportler müssen 150 Höhenmeter in engen, steil ansteigenden Straßen bewältigen. „An der steilsten Stelle hat die Strecke ganze 29 Prozent Steigung“, so Volker Demmerle, der Falkensteiner Ortsbürgermeister. „Es wird zwei Wettbewerbe geben“, erklärt Corinna Tentrup-Tiedje, eine der Hauptorganisatoren des Wettbewerbs: „Bike & Run“ und nur „Run“. Der „Bike & Run“-Wettbewerb startet um 14 Uhr. Die Teilnehmer müssen zunächst die 1,5 Kilometer lange Strecke, beginnend kurz vor dem Ortseingang von Imsbach kommend hinauf in Richtung Falkensteiner Hof, schnellstmöglich per Fahrrad zurücklegen, anschließend geht es in gemächlicherem Tempo zum Startpunkt zurück, bevor um 15.30 Uhr der Laufwettbewerb auf der gleichen Strecke beginnt. „Die Teilnehmer starten beim Radrennen immer in Dreier-Gruppen mit 30 Sekunden Abstand“, erklärt Tentrup-Tiedje, „und der anschließende Lauf wird als Verfolgungsrennen gestartet. Die Teilnehmer dürfen nacheinander auf die Strecke mit den Zeitabständen, die sie beim Radfahren herausgefahren haben.“ Der Startschuss des reinen Laufwettbewerbs ertönt, nachdem die letzten Starter des „Bike & Run“-Wettbewerbs auf der Strecke sind. Dabei gehen die Teilnehmer in Gruppen von je 20 Personen mit jeweils fünf Minuten Abstand zwischen den Gruppen auf die steile Strecke. „Die Idee zu dem Wettbewerb ist uns im April bei einem Trainingslager in Italien gekommen“, erzählt Tentrup-Tiedje. Seit Juni laufen die konkreten Planungen. Vorbild für die „Falkenstein Challenge“ seien die sogenannten „hillclimbs“ in England: kurze aber harte Anstiege, die dort sehr bekannt und beliebt, hierzulande aber noch wenig verbreitet sind. Das würden die Organisatoren gerne ändern. Unter den bereits gemeldeten Startern sind ambitionierte und in der Region bekannte Teilnehmer zu finden, so zum Beispiel Max Kirschbaum, Ultratrail-Läufer von der LG Ohmbachsee, Timo Hoberg (MTG Mannheim), Gregor Schreiner (Rowe Triathlon) und Tim Könnel (TuS Heltersberg). „Der Wettbewerb ist aber nicht nur etwas für Leistungssportler“, betont Felix Rahm ausdrücklich, selbst Mitorganisator und Teilnehmer. „Der Spaß soll im Vordergrund stehen. Wenn jemand mit seinem Klapprad die Steigung bewältigen will, kann er das gerne tun“, ergänzt er lachend. Mit 50 bis 60 Teilnehmern rechnen die Organisatoren des Gemeinschaftsprojekts von der VT Rockenhausen, des TV Alzey Laufteam Gasser und des LC Donnersberg. „Sollte sich die Veranstaltung bewähren, spricht nichts dagegen, diese nächstes Jahr wieder auszurichten“, hofft Tentrup-Tiedje, dass sich das Rennen künftig etabliert. Sie ist dankbar für die gute Zusammenarbeit mit Behörden und Gemeinde sowie einigen Sponsoren. „Sonst wäre die Veranstaltung gar nicht zu stemmen gewesen.“ Für die Teilnehmer werde es attraktive Preise der Sponsoren geben, betont Tentrup-Tiedje. Gewertet werden die Athleten in zwei Altersklassen: bis 40 Jahre und über 40 Jahre. Anmeldungen für das Rennen sind am Samstag noch bis eine Stunde vor dem Start in der Gemeindehalle Falkenstein möglich. Ortsbürgermeister Demmerle freut sich auf das Rennen: „Wir hoffen natürlich auf gutes Wetter, viele Teilnehmer und viele Zuschauer.“ Info Wegen der „Falkenstein Challenge“ ist am Samstag zwischen 13 und 19 Uhr die Kreisstraße 37 durch Falkenstein zwischen dem nördlichen Ortseingang von Falkenstein (Zufahrt zur Gaststätte „Falkensteiner Hof“ ist frei) und der Einmündung der K 37 in die L 392 bei Langheckerhof/Imsbach für den Gesamtverkehr gesperrt.

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