Donnersbergkreis Zur Sache: Steinbach, Gundersweiler und Ramsen weiter

Auch die Bezirksligisten TuS Steinbach und SV Gundersweiler sowie B-Klassist TuS Ramsen sind im Verbandspokal eine Runde weitergekommen. Der TuS Ramsen setzte sich gestern 8:7 gegen die TSG Kaiserslautern durch, während Bezirksliga-Aufsteiger SV Gundersweiler gestern Abend einen klaren 5:1 (1:1)-Erfolg gegen Landesligist ASV Winnweiler einfuhr. „Wir waren auf Sieg eingestellt“, sagte SVG-Mannschaftsbetreuer Nico Pfleger, dessen Team – ebenso wie die Gäste – nicht in Bestbesetzung aufgelaufen sei. Den Sieg konnte es am Ende dennoch feiern: Basalyk hatte den SVG in der 30. Minute per Weitschuss in Führung gebracht, Winnweilers Ali Jito traf kurz vor dem Pausenpfiff per Foulelfmeter zum 1:1. Nach der Pause zeigten sich die Gastgeber dann überlegen, innerhalb von zwölf Minuten schraubten zweimal Michael Hammerschmidt und einmal Michael Haag das Ergebnis auf 4:1. „Die Partie war danach ausgeglichen. Es gab Chancen auf beiden Seiten“, fand Pfleger. Dennoch sollte es für den ASV zu keinem weiteren Treffer reichen. Auf der Gegenseite traf dagegen Patrick Gramsch in der 86. Minute zum 5:1-Endstand. Bereits am Dienstagabend siegten die Steinbacher 2:0 (0:0) bei der SG Enkenbach/Mehlingen. TuS-Trainer Timothy Hanauer zeigte sich „absolut zufrieden“ mit der Leistung seiner Mannschaft, auch wenn diese in der ersten Halbzeit großes Glück gehabt habe. „Wir hatten extrem viel Ballbesitz, sind aber zu keinen Torchancen gekommen. Enkenbach hat das clever gemacht, hatte die Gelegenheit zum Konter und zum 1:0 – da hat unser Torwart aber sehr gut pariert.“ Die Gastgeber investierten viel – mussten dem hohen Kraftaufwand in der zweiten Hälfte allerdings Tribut zollen. „Wir hatten 80, 90 Prozent Ballbesitz“, schätzte Hanauer, dessen Team immer mehr zu Chancen kam. Matthias Wenz nutzte seine Gelegenheit als erster (50.), Danny Schulz ließ in der 75. Minute das 2:0 folgen – der dritte Sieg im dritten Spiel für Steinbach. „Das ist für uns schon die zweite englische Woche. Unterm Strich sind wir optimal gestartet, auch wenn sich die Mannschaft noch finden muss“, so Hanauer.
