Donnersbergkreis Zur Sache: DSV Donnersberg schafft Landesliga-Klassenerhalt

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Der laute Jubel schallte bereits am Sonntagmorgen durch den Tivoli: Mit 8:4 erteilte der DSV Donnersberg, bis dato brandheißer Abstiegskandidat, dem designierten Landesliga-Meister DSC Bandits Kastellaun eine Lektion – und sicherte sich mit diesem Paukenschlag am letzten Blockspieltag der Saison den Klassenerhalt. Was für eine Geschichte! „Wir hatten einfach alle richtig Spaß und haben befreit aufgespielt. Da hätten wir uns nie Punkte erhofft“, zeigte sich Dominic Wagener, Kapitän des DSV, baff. Dem Überraschungserfolg ließen er und seine Teamkollegen noch zwei 6:6-Unentschieden gegen den direkten Konkurrenten DC Smoking Darts Trier sowie den 1. DC Kastellaun folgen. Damit schraubten die Donnersberger ihr Punktekonto nach fünf Spieltagen auf zwölf Zähler hoch. Zum Vergleich: Nach zwei Runden standen sie bei mageren drei Punkten. „Seit dem Kapitänswechsel überwiegt mehr der Spaß als die Anspannung“, so Wagener, der sogar eine 170 (zweimal Triple-20, Bullseye) checkte, das höchste Finish im Dart. In die Landesliga klettern wollten eigentlich auch „Die Bullen“ vom SV Oberwiesen (Regionalliga). Wie Bezirksligist LA Steelers Lautersheim vergeigten sie den großen Coup aber gründlich – weil mit Nick Lahr und Max van Ruiten zwei ihrer Jugendspieler parallel beim nationalen Ländervergleich Kings Cup antreten mussten. „Wir konnten nicht wechseln. Anders hätten wir das Ding gerockt. Die Stimmung war echt mies. Wir haben beim Checken immer an den Draht geworfen“, ärgerte sich Kapitän Patrick Dankert. Nach Spiel eins waren seine „Bullen“ mit drei Punkten Vorsprung noch Spitzenreiter. Dann verschenkten sie gegen den DC Zweibrücken ein 4:0 und verloren 4:5, unterlagen zudem dem DC Kroko Eifel mit 3:6 und belegten am Ende Rang drei. Für die LA Steelers war der Aufstiegstraum schon nach der 2:8-Auftaktklatsche gegen den späteren Meister 1. DC Worms geplatzt – Lautersheim belegte am Ende Rang vier. |ppp

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