Donnersbergkreis „Zurück zu den Wurzeln“
«WINNWEILER.» Nach sieben sieglosen Spielen mit nur zwei Punkten rutscht Verbandsligist ASV Winnweiler immer tiefer in den Tabellenkeller. Diesen Trend gilt es zu stoppen. Die Aufgabe im Heimspiel am Sonntag um 15.45 Uhr gegen den Tabellendritten FC Speyer ist aber alles andere als ein Selbstläufer.
Die 0:1-Niederlage am vergangenen Sonntag beim Ludwigshafener SC tat richtig weh, denn der Gegner konnte in der Tabelle vorbeiziehen und dem ASV damit den vorletzten Tabellenplatz übergeben. Sicherlich noch kein Grund zur Panik – die Saison ist noch jung, und die Abstände sind gering, aber allmählich müsste Winnweiler mal wieder punkten. Dazu muss die Mannschaft, wenn man den Ausführungen von Trainer Jürgen Giehl folgt, eine andere Spielweise an den Tag legen. „Wir haben zwar mit einem Tor verloren, das keines war, wie 1966 in Wembley, aber die Niederlage war aufgrund der Chancenverteilung und des Engagements verdient. Nur Teile der Mannschaft haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Dadurch sind wir nicht ins Spiel gekommen und konnten uns das Glück nicht erarbeiten.“ Nicht zum ersten Mal beklagt Giehl das zögerliche Auftreten seiner Elf und fordert ein „zurück zu den Wurzeln“. Vor allem fordert er mehr Tempo und mehr Laufbereitschaft. „Wir müssen als Kollektiv gegen den Ball arbeiten, dann sind wir stark. Schnell nach vorne spielen und den Abschluss suchen. Über die Ballgewinne holen wir uns dann auch wieder Selbstvertrauen. Aber auch ohne Ball müssen wir aktiv sein“, schreibt er seinen Kickern ins Stammbuch. Auf den guten Start mit sechs Punkten aus den ersten drei Spielen folgte die eingangs erwähnte Negativserie. Und auch zu Hause gab es in dieser Saison erst einen Sieg. Bei der immer noch nicht behobenen Auswärtsschwäche sind hier Punkte eigentlich Pflicht. Gegen die Domstädter gab es allerdings in der vergangenen Saison zwei Niederlagen, und der FC ist gerade gut in Fahrt, hat die letzten drei Spiele gewonnen und dabei 13:1 Tore erzielt.