Donnersbergkreis Zum Abschluss ein „Endspiel“
«Sippersfeld.» Das im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ am Mittwoch ausgetragene Vorrundenturnier für Grundschulen aus dem Donnersbergkreis war eine rundum gelungene Veranstaltung. Ein strahlend blauer Himmel, der saftig grüne und schön am Waldrand gelegene Sippersfelder Sportplatz, motivierte Jungenmannschaften von sechs Grundschulen sowie die straffe Organisation der Sippersfelder Schulleiterin Monika Böhr trugen zum Gelingen bei.
Auf Grund des Turniermodus „Jeder gegen jeden“ mussten pro Schule fünf Begegnungen zu je zwölf Minuten ohne Seitenwechsel bestritten werden. Jeweils zwei Spiele wurden parallel auf den beiden Platzhälften quer ausgetragen. Alle Begegnungen wurden von den beiden erfahrenen Schiedsrichtern Hermann Raquet und Hermann Grad geleitet. Sie haben nicht nur gut gepfiffen, sondern traten im Verlauf des Turniers auch einige Male als verständnisvolle und geduldige Helfer in Erscheinung. So mussten sie bisweilen bestimmte Regeln nochmals erläutern und halfen auch am Boden liegenden Spielern wieder auf die Beine. Für das leibliche Wohl sorgte der Sippersfelder Schulförderverein, der Würstchen, Brötchen, selbst gebackene Kuchen und Getränke im Angebot hatte. Rechtzeitig zum Turnierbeginn setzte eine kleine „Völkerwanderung“ zum Sportplatz ein. Alle Kinder der örtlichen Grundschule durften zuschauen und feuerten ihre Mannschaft lautstark an. Außerdem hatten sie ein Banner vorbereitet, das von zwei Kindern an der Seitenlinie präsentiert wurde. Bei den fußballerischen Leistungen gab es große Unterschiede. Einigen Mannschaften merkte man schon an, dass sie viele Vereinsspieler in ihren Reihen hatten, die untereinander Spielverständnis zeigten und auch in der Lage waren, stramm auf das gegnerische Tor zu schießen. Positiv war aber, dass alle – auch die schwächeren Mannschaften – mit viel Einsatz und Kampfgeist zu Werke gingen. Der Zufall wollte es, dass mit Kirchheimbolanden und Winnweiler die beiden Teams, die ihre vorherigen vier Spiele gewonnen hatten, in der letzten Begegnung aufeinander trafen, also ein „Endspiel“ bestritten. Da dies leistungsgerecht 1:1 ausging, musste das Torverhältnis über die Platzierung entscheiden. Hier hatte Kirchheimbolanden mit 18:1 gegenüber 15:1 von Winnweiler die Nase vorn. Beide Schulen sind für das Endrundenturnier im Donnersbergkreis qualifiziert; sie müssen sich dann mit den zwei Erstplatzierten des zeitgleich in Kerzenheim ausgetragenen zweiten Vorrundenturniers auseinandersetzen. Über den dritten und vierten Platz musste ebenfalls das Torverhältnis entscheiden. Rockenhausen lag hier mit 8:4 vor Sippersfeld mit 5:5. Ergebnisse und Tabelle Sippersfeld - Bolanden/Dannenfels 3:0, Alsenz - Kirchheimbolanden 0:4, Sippersfeld - Rockenhausen 0:0, Alsenz - Winnweiler 0:6, Bolanden/Dannenfels - Kirchheimbolanden 0:8, Winnweiler - Rockenhausen 2:0, Kirchheimbolanden - Sippersfeld 3:0, Alsenz - Bolanden/Dannenfels 2:0, Sippersfeld - Winnweiler 0:2, Alsenz - Rockenhausen 0:3, Kibo - Rockenhausen 2:0, Winnweiler - Bolanden/Dannenfels 4:0, Sippersfeld - Alsenz 2:0, Bolanden/Dannenfels - Rockenhausen 0:5, Winnweiler - Kirchheimbolanden 1:1. Endstand: 1. Kirchheimbolanden 13 Punkte, 18:1 Tore; 2. Winnweiler 13, 15:1; 3. Rockenh. 7, 8:4; 4. Sippersfeld 7, 5:5; 5. Alsenz 3, 2:15; 6. Bolanden/Dannenfels 0 0:22.