Donnersbergkreis Zuhörer von den Stühlen gerissen

Trafen den richtigen Ton: die Musiker der V. Lenz Band.
Trafen den richtigen Ton: die Musiker der V. Lenz Band.

«DIELKIRCHEN.» Jeden zweiten Dienstag im Monat gehört das Dielkirchener Bürgerhaus dem Veranstalterduo Margarete Schneider und Kenny Legendre von der Majik Lounge. Mittlerweile schauen viele nicht mehr nach dem Programm, sondern kommen, wenn es die Zeit erlaubt. Dieses Mal aber wurden einige von ihnen überrascht. Mit der Alsenzer V. Lenz Band standen regionale Künstler auf der Bühne.

„Es gibt eben Musik die kann man nicht leise spielen.“, meinte ein Besucher und fand das Gebotene richtig gut! Eine andere passionierte Lounge-Besucherin aus Dielkirchen war ebenso beeindruckt. „So etwas habe ich noch nie erlebt, und es war toll. Ein richtiges Rockkonzert“, strahlte sie. Das Bürgerhaus vibrierte, und einige Zuschauer hielt es nicht auf den Stühlen. Der Saal war proppenvoll, und eine richtig schöne Rock-Atmosphäre war im Saal spür- und greifbar. Laut, manchmal für den Saal etwas zu laut, spielten die „V. Lenzer“. Aber grandios! Mit einer Mischung aus Rock und Blues begeisterten sie an diesem Abend jeden. Peter Lenz sang und zupfte an der E-Gitarre einiges aus dem Repertoire der „Rolling Stones“ und von Jimmy Hendrix. Lieder wie beispielsweise „Stonefree“, „Let me stand next to your fire“, „Sympathy for the devil“ oder „Jumpin’ Jack Flash“ ließen einige tanzen, klatschen und vor Begeisterung pfeifen. Viel zu sagen hatten die vier Musiker nicht. Sie ließen die Musik sprechen. Das Keyboard bearbeitete Markus Lauer. Pablo Lachmann spielte den Bass, und Peter Götzmann zeigte auf sehr beeindruckende Weise in seinem Solo, was man aus dem Schlagzeug so herauslocken kann. Apropos Götzmann. Bei einer kurzen Denkphase in der keiner der Künstler so recht wusste, was man nun dem Publikum vorspielen sollte, fing Götzmann an den markanten Rhythmus von „Loveboat“ zu schlagen. Dies sorgte nicht nur bei der Band für ausgelassene Erheiterung. Schnell hatte man sich aber wieder gefangen und schlug mit „Black magic woman“ wieder den gewohnten Rhythmus an. Viele Besucher waren wegen der Band da und genossen die Stimmung. Trotz der anfänglichen Bedenken von Peter Lenz war es in der Lounge selten so voll. Kaum verwunderlich! Spielen können alle vier. Und was bei ihnen mit einer Leichtigkeit aus den Instrumenten floss, ließ auch deshalb einige Majik-Lounge Fans staunen.

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