Donnersbergkreis Zugvögel: Erste Mehlschwalben stellen Rekord ein

«FALKENSTEIN/STANDENBÜHL.» Die erste Rauchschwalbe ist schon seit 20. März zurück. Jetzt sind auch die ersten Exemplare unserer zweiten heimischen Schwalbenart – der Mehlschwalbe – wieder am Donnersberg gesichtet worden. „Gold“ geht dabei nach Falkenstein und Standenbühl – und dabei wurde auch noch ein Rekord eingestellt.
Denn das von Süden her günstige Flugwetter hat eine Mehlschwalbe ausgenutzt: Am Vormittag des 2. April ist der Vogel in ein Kunstnest am Haus des Falkensteiner Schwalbenfreundes Karl Wilding geschlüpft – und hat damit den Rekord des frühesten Heimkehrers vom 2. April 2009 in Kalkofen eingestellt. Ganz überraschend kommt der Falkensteiner Erfolg nicht: Denn in den 24 Kunstnestern an Wildings Haus war im Jahr 2018 zweimal gebrütet worden – mehr als 200 Jungschwalben waren an diesem Tag ausgeflogen. Es war aber nicht die einzige Erfolgsmeldung für diesen Tag: Am selben Vormittag segelte eine weitere Mehlschwalbe um ein Haus in Standenbühl. Eine doppelte erste Rückkehr: Das war in den langjährigen Aufzeichnungen der Nabu-Vogelkundler bislang nicht zu finden. Die Masse der Mehlschwalben wird bis Ende Mai zurückkehren.