Donnersbergkreis Wunsch aus dem letzten Jahrtausend erfüllt
Eifrig genutzt wird er bereits seit einigen Monaten, offiziell eingeweiht wurde er nun gestern Nachmittag: der rund 1,5 Kilometer lange Radweg zwischen Imsbach und Winnweiler. „Es war ein Wunsch aus dem letzten Jahrtausend, den wir hier nun erfüllen können“, sagte Landrat Winfried Werner.
Es war zwar die Einweihung eines Radweges, eine Radtour von Imsbach nach Winnweiler folgte danach aber nicht. Wohl auch wegen des schwül-heißen Wetters. Immerhin hatte CDU-Bundestagsabgeordneter Xaver Jung aber sein Rad dabei. „Der Radweg wird gut angenommen. Wir sind sehr froh, dass er nach vielen Jahren fertig ist. Er fügt sich sehr gut an den neuen Vorplatz der Feuerwehr an“, sagte der Imsbacher Ortsbürgermeister Ingo Müller. Landrat Werner erläuterte, dass es deswegen so lange mit dem Radweg gedauert habe, „weil wir andere Prioritäten setzen mussten“. Der Weg verbinde – nicht nur Winnweiler und Imsbach, sondern auch den Alsenztal- mit dem Zellertalradweg. Er sei ein Gewinn, für die Menschen, die hier leben, aber auch für Gäste. 340.000 Euro hat die Baumaßnahme gekostet, das Land schießt laut Werner einen Zuschuss in Höhe von 65 Prozent zu. „Ein ordentlicher Batzen Geld, gut investiertes Geld“, so der Landrat. „Wer will, dass Radverkehr entsteht, muss auch Radwege bauen“, sagte Bernhard Knoop, Leiter des Landesbetriebs Mobilität Worms. Ziel beim Bau von Rad- und Gehwegen sei die Verkehrssicherheit. „Wir wollen nicht, dass Fußgänger und Radfahrer auf einer stark befahrenen Straße unterwegs sein müssen.“ Damit wolle man aber auch den Fahrradtourismus attraktiver machen. Der neue Weg zwischen Imsbach und Winnweiler hat eine Länge von 1,5 Kilometer, ausgeführt hat die Arbeiten die Firma Jung aus Sien (Kreis Birkenfeld). Rudolf Jacob, Bürgermeister der Orts- und Verbandsgemeinde Winnweiler, berichtete, dass der Weg größtenteils in der Gemarkung Winnweiler verlaufe. „Beide Gemeinden haben lange dafür gekämpft.“ Froh zeigte sich Jacob auch über die neue, gute Visitenkarte am Imsbacher Ortseingang: den neu gestalteten Platz an der Feuerwehr. „Er ist sehr ansprechend und gut ausgebaut“, sagte Jacob.