Donnersbergkreis Winnweilerer Angelweiher: Zahlreiche Fische sterben wegen Sauerstoffmangels
Im Angelweiher am Winnweilerer Ortsrand ist das Wasser gekippt, enthält also nicht mehr genügend Sauerstoff, um die Fische, die hier leben, ausreichend zu versorgen. Gemeinsam mit der Feuerwehr versuchten Mitglieder des Angelsportvereins, möglichst viele Tiere zu retten. Doch für zahlreiche Fische kam die Hilfe zu spät. „Angefangen hat das Dilemma am Sonntag“, berichtete Gewässerwart Simon Buhrmann. An jenem Tag wurden die ersten toten Fische im rund 1800 Quadratmeter großen Angelweiher am Ortsrand von Winnweiler in Richtung Wingertsweilerhof entdeckt. Die Verantwortlichen im Angelsportverein Winnweiler gehen davon aus, dass die Witterung schuld ist. Viele sonnige Tage, dazu wenig frisches Wasser – der Sauerstoffgehalt im Wasser sackte derart ab, dass er zum Leben der Fische nicht mehr ausreichte. Am Montag habe sich die Situation dramatisch verschlimmert. Immer mehr tote Fische kamen an die Oberfläche. Am Dienstagabend packten Angler und Feuerwehrleute gemeinsam an. Während die Mitglieder des Angelsportvereins überlebende Fische einfingen, um sie in anderen Fischteichen auszusetzen, zog die Feuerwehr stundenlang Wasser aus dem Becken. Über zwei sogenannte Monitore und die Wasserkanone spritzte sie das Wasser wieder in den Fischteich, um es so mit Sauerstoff anzureichern. Das Wasser im Weiher wird nun langsam abgelassen, tote Fische werden entsorgt. Erst im Frühjahr soll der Weiher wieder gefüllt werden.