Donnersbergkreis Wiesengräber: 120 statt 256 Grabfelder

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«Morschheim.» Dass in Morschheim ein Wiesengräberfeld für Urnenbestattungen angelegt werden soll, steht bereits fest. Nun hat sich der Gemeinderat damit befasst, wie diese gestaltet werden können. Die Bildhauereien Brutscher und Bähr haben dafür verschiedene Varianten vorgelegt.

Für die Neugestaltung sind im laufenden Jahr 7000 Euro veranschlagt. Zwar fehlen laut Ortsbürgermeister Joachim Fister noch die Planungsunterlagen, doch konnten nach der Beratung verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten schon Ausführungsbeschlüsse gefasst werden. Da die Verwendung eines älteren Grabsteines nicht möglich ist, hat sich der Rat für einen hellen, gelben, naturnahen Sandstein ausgesprochen. Die ursprünglich vorgesehenen 256 Grabfelder sollen auf 120 reduziert werden. Der Gedenkbereich mit Stele soll im Hintergrund des Gräberfeldes platziert werden. Die Stele soll einen Meter breit und zwei Meter hoch sein. Für eine runde Form sprachen sich vier Ratsmitglieder, für eine rechteckige Form drei Ratsmitglieder, aus. Die vier vorgesehenen Grünpflanzinseln, die vor der Stele angelegt werden sollen, sollen auf zwei reduziert werden. Der Zugangsweg, der mit einer wassergebundenen Decke ausgebaut werden soll, fand eine Mehrheit von sieben zu zwei Stimmen. Über Größe und Beschaffenheit der Namensschilder sollen aufgrund der großen Preisunterschiede noch Angebote eingeholt werden. Ein Bronzeschild für 300 Euro sei zu teuer, ein Messingschild mit Beschriftung käme auf zirka 30 Euro, so Ortschef Fister.

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