Donnersbergkreis Wieder frisch herausgeputzt

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Das Wetter war alles andere als ideal zum Saisonstart. Am Karfreitag öffnete das Keltendorf in Steinbach nach der Winterpause wieder seine Pforten. Frisch herausgeputzt, mit neuen Sitzgelegenheiten im Freien und einem neuen Eingangstor, präsentierte sich die Einrichtung, die nun schon seit zwölf Jahren ein Besuchermagnet in Steinbach ist. Dort kann man einiges über den damaligen Alltag der Kelten erfahren.

Wie sie lebten, dass sie schon Bier gebraut haben und dass sie eine Vorliebe für Met hatten, zum Beispiel. Die Kochstelle im Keltendorf ist leider nicht mehr ganz vollständig. Die Feuerstelle ist da, vom Kupferkessel, in dem überwiegend Gemüsesuppe gekocht wurde, konnten die Gäste nur Bilder ansehen. Er wurde von Dieben entwendet. Auch über Kampfmethoden und wie die Waffen dafür geschmiedet wurden erfuhren die Besucher bei der Eröffnung einiges. Zuvor musste mit dem Feuerstein mühsam eine Flamme entfacht werden, was demonstriert wurde bis die Funken flogen. Wie die Keltenhäuser in Lehmbauweise entstanden und wie die Gräber der Verstorbenen aussahen, war ebenfalls Teil der informativen Führung. Aus Lambrecht beispielsweise war Jens Freiberg angereist. Er war zum ersten Mal am Donnersberg, seine Freundin hatte das Keltendorf schon öfter besucht. Beide hatten im „Leo“, dem Freizeitmagazin der RHEINPFALZ, vom Saisonstart des Keltendorfes erfahren. Ernst-Friedrich Wilhelm aus Hochspeyer hatte dagegen über die Schule, die seine Kinder besuchen, mitbekommen, dass es ein Keltendorf im Donnersbergkreis gibt. Da die Kinder demnächst eine Abschlussfahrt nach Steinbach machen, wollte sich die Familie die Einrichtung vorab schon einmal anschauen – und war beeindruckt. Auch wenn das Wetter am Karfreitag nicht mitspielte und weniger Besucher im Keltendorf waren als üblich, gab es zum Auftakt in die Saison einiges zu sehen. Und in der Taverne schmeckte der Met auch in kleiner Runde... (sien)

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