Kirchheimbolanden RHEINPFALZ Plus Artikel Wie es mit den Containern an der Grundschule weitergeht

Neben der Grundschule wurden die grauen Container als Provisorium errichtet.
Neben der Grundschule wurden die grauen Container als Provisorium errichtet.

Als optisch reizvoll mag ihn wohl kaum jemand bezeichnen, doch er wird weiter benötigt: Der Containerkomplex, der seit 2017 an der Räume der Grundschule Kirchheimbolanden beherbergt, bleibt an Ort und Stelle.

Die Container waren 2017 angeschafft worden, um während der Sanierung der Grundschule genügend Ausgleichsfläche zu bieten. Die Verbandsgemeinde als Schulträger hatte sich damals entschieden, die Container nicht zu mieten, sondern für 300.000 Euro zu kaufen. Nach Abschluss der Bauarbeiten hat die Grundschule einige Räume weiter genutzt – wegen des erhöhten Platzbedarfs durch Ganztagsbetreuung und in der Erwartung steigender Flüchtlingskinderzahlen. Auch die benachbarte städtische Kita Louhans fand etwas Platz. Kritik gibt es, weil die Anlage einen Teil des Schulhofs blockiert, die Verkehrserziehung deshalb auf dem Schillerhain stattfinden muss.

Erscheinungsbild bereitet Sorgen

Für Schulleiter Hermann Mörsdorf ist nicht nur klar, dass die Container weiter benötigt werden, auch hält er eine künftige Mitnutzung durch die Kita Louhans – die aus allen Nähten platzt und seit Längerem auf einen Neubau wartet – für kaum möglich. Die Schule habe bereits auf 16 Klassen aufstocken müssen, in den kommenden Jahren werde es auf 20 Klassen herauslaufen. Der wachsende gesetzliche Anspruch auf Ganztagsplätze tut sein Übriges. Einstimmig entschied sich daher der Verbandsgemeinderat am Dienstagabend dafür, dass der Containerkomplex weiter erhalten und genutzt wird.

Katharina Willig-Rohrbacher trieb vor allem das unansehnliche Erscheinungsbild der Container um. Sie appellierte daran, die Anlage in Ferienprogrammen oder Kunstkursen äußerlich aufzumöbeln. Sprayer für solche Vorhaben habe sie an der Hand, sagte die Jugendreferentin des Dekanats Pirmasens.

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