Donnersbergkreis Wenig Beanstandungen

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Relativ wenig Beanstandungen habe es bei der Prüfung der Haushalts- und Wirtschaftsführung der Verbandsgemeinde Winnweiler durch die Kommunalaufsicht bei der Kreisverwaltung gegeben. Zudem habe in keinem Fall die Kassenversicherung in Anspruch genommen werden müssen. Das hat Verbandsbürgermeister Rudolf Jacob im Verbandsgemeinderat mitgeteilt.

Das Ergebnis führte der VG-Chef auf das motivierte und qualifizierte Verwaltungspersonal zurück. Der umfangreiche Bericht der Kommunalaufsicht, der im Sechs-Jahres-Rhythmus erstellt wird, hat den Ratsmitgliedern ebenso vorgelegen wie die Stellungnahme der Verwaltung. Einen Dank richtete CDU-Fraktionsvorsitzender Sven Lang (Winnweiler) an die Mitarbeiter der Verwaltung, die hervorragend gearbeitet hätten. Diese Meinung wollte Heidi Schulz (SPD; Winnweiler) nicht gänzlich teilen: Sie sah kleine Versäumnisse im Bezug auf die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) und fragte, ob die fehlenden Schlussabnahmen auf eine Überlastung der zuständigen Mitarbeiter zurück zu führen seien. Im Selbstinteresse der Beschäftigten sollte auf bauliche Abnahmen und deren Dokumentationen hingewiesen werden. Ohne förmliche Abnahme beginnen keine Gewährleistungsfristen, betonte FWG-Fraktionsvorsitzender Ulrich Kolb (Sippersfeld). Er sieht somit Versäumnisse beim Auftragnehmer, nicht beim Verwaltungspersonal. Es handele sich um eine Bringschuld der Handwerker, dass die Gewährleistungsfristen in Gang gesetzt würden, pflichtete CDU-Ratsmitglied Johannes Graf (Börrstadt) dieser Auffassung bei. Für Matthias Luft (Bündnis 90/Die Grünen; Winnweiler) sollte mehr Augenmerk auf die Einsparung von Energiekosten gelegt werden. Er forderte daher, weitere energetische Maßnahmen zu ergreifen. (llw)

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