Dörnbach Weiteres Windrad auf „Spreiter Feld“
Diese soll ein Stück weiter östlich auf Gemarkung des Ortsteils Dörnbach und nicht wie die drei bestehenden auf Imsweilerer Gebiet errichtet werden. Der geplante „Spargel“ des Typs Nordex N 163/5.7 ist mit einer Gesamthöhe von fast 250 Metern und einem Rotordurchmesser von 163 Metern nochmals um einiges größer als die bisherigen Windräder (zirka 200 Meter/117 Meter). Pro Jahr könnten damit laut Prognosen rund 17 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt werden – das entspricht dem Bedarf von über 4000 Durchschnittshaushalten.
Während der Offenlage haben Bürger keine Einwände gegen die Planung erhoben. Seitens der Behörden waren 29 Stellungnahmen eingegangen, vom Ingenieurbüro bewertet und gegebenenfalls eingearbeitet worden. Keine Aufnahme gefunden haben zwei Anregungen der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz: die Anlegung einer Feldgehölzhecke statt einer Baumreihe sowie einen alternativen Zufahrtsweg.
Manfred Adam (FWG) kritisierte „die Arroganz“, mit der das Büro die Eingaben abgekanzelt habe. Er stimmte als Einziger gegen den Beschluss des Bebauungsplans „Windpark Spreiter Feld Ost“. Sobald der Kreis die Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz erteilt hat, kann Abo-Wind mit dem Bau beginnen.