Eisenberg Was die neuen Pächter mit dem Gasthaus Zum Engel vorhaben
Wer in Eisenberg mal schnell was auf der Hand essen will, ist gut bedient. Döner, Burger, ein Stück Pizza – all das gibt es reichlich. Das Angebot an Restaurants zum Verweilen ist da vergleichsweise übersichtlicher. Und so nehmen es in den Sozialen Medien viele positiv auf, dass das Gasthaus Zum Engel wieder mit Leben gefüllt ist. Seit dem Jahreswechsel wollen Ali Erden Kaya und Ibrahim Dogan mit türkischer Kulinarik begeistern.
Die türkische Küche ist bekannt für ihre Vielfalt und Aromen, sagen die beiden. Sie hat mehr als Döner zu bieten, die Palette an Gerichten ist breit, variiert dort von Region zu Region. Küchenchef Dogan lebt schon seit vielen Jahren in Deutschland und hatte zuletzt in Wiesbaden ein türkisches Lokal. Die Idee, in Eisenberg ein Lokal zu eröffnen, hatte sein Cousin Kaya, der schon seit 1986 in der Stadt lebt und sich hier bestens auskennt. Hier gebe es zwar sehr viele türkische Imbiss-Lokalitäten. Was bislang seiner Meinung nach aber fehlte, sei ein Restaurant.
Tausende Euro in Geschäftsidee investiert
Schon einige Zeit vor der Eröffnung hatten die beiden begonnen, das Restaurant Zum Engel zu renovieren und die Küche teilweise zu modernisieren. Auch Besteck und Teller wurden neu beschafft. So kamen sehr schnell einige Tausend Euro zusammen, die von den beiden in das Restaurant investiert wurden. Nun bieten sie hier eine Auswahl an Vorspeisen, Salaten, Nudelgerichten und verschiedene Pizzen an, Spezialität des Hauses sind aber vor allem die vielen Grillgerichte, die den Gast kulinarisch an einen Urlaub in der Türkei erinnern sollen. Der Küchenchef lege dabei Wert auf frische und saisonale Zutaten. Obst, Gemüse, Fleisch und Gewürze werden oft direkt vom türkischen Händler bezogen.
Im Hauptraum der Gaststätte sind rund 40 Sitzplätze vorhanden und das Nebenzimmer steht mit 60 Sitzplätzen auch für Familienfeierlichkeiten zur Verfügung.
Holpriger Start durch Druckfehler
Der Start im vergangenen Dezember war etwas holprig, sagen die beiden. Die Druckerei, die den Auftrag hatte 10.000 Flyer mit Speisekarte und Adresse zu drucken, machte gleich zwei Fehler. Die falsche Adresse und vor allem eine komplett falsche Telefonnummer machte es dem hungrigen Gast schwer, das Lokal überhaupt ausfindig zu machen. Das Lokal hat die ganze Woche über von 11 Uhr bis 23 Uhr geöffnet.