Donnersbergkreis Warum nicht gegen ein Spitzenteam?

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WINNWEILER. Mit zwei Niederlagen und noch ohne eigenen Treffer ist Verbandsligist ASV Winnweiler sehr bescheiden in das neue Jahr gestartet. Im Heimspiel gegen den Tabellendritten ASV Fußgönheim, morgen 15.45 Uhr, steht der Tabellenzwölfte schon ein wenig unter Druck, um nicht auf einen möglichen Abstiegsplatz abzurutschen.

0:3 und 0:4 lauten die Ergebnisse der zwei Spiele in diesem Jahr, gerade mit der Leistung beim 0:4 in Bad Kreuznach am vergangenen Wochenende war ASV-Trainer Jürgen Giehl nicht einverstanden. „Die Leistung war sehr dürftig, ich hatte gedacht, wir sind schon weiter. War die erste Halbzeit noch einigermaßen in Ordnung, so haben wir nach dem Wechsel kaum Gegenwehr gezeigt.“ Zu allem Unglück musste Christian Vollmer frühzeitig verletzt raus und wird, falls sich der Verdacht eines Bänderrisses bestätigt, lange ausfallen. Trotz dieser Rückschläge lenkt Giehl die Aufmerksamkeit auf die nächste Aufgabe und sieht sein Team nicht chancenlos, obwohl der ASV seine bisherigen drei Verbandsliga-Begegnungen gegen den Namensvetter verloren hat. „Die Tendenz ist sicher momentan nicht gut, wir brauchen einfach ein Schlüsselerlebnis“, meint der Trainer und schiebt die rhetorische Frage nach: „Warum nicht gegen eine Spitzenmannschaft?“ So ein bisschen ist der Motor der Fußgönheimer ins Stottern geraten, von den letzten vier Partien wurden gingen drei verloren. Auch der Auftakt ins neue Jahr ging am vergangenen Wochenende mit 1:2 zu Hause gegen Zeiskam verloren. Offensichtlich sucht der Gegner nach der langen Winterpause nach seiner Form. Vielleicht die Chance für Winnweiler. Dazu braucht es aber eine Leistungssteigerung, die Giehl einfordert: „Basis sind die Grundparameter, Einstellung und Laufbereitschaft. Darüber hinaus müssen wir uns die Angst vor Fehlern nehmen, brauchen einfach etwas mehr Sicherheit.“ Er hofft auf den Einsatz der zuletzt pausierenden Marco Petrusch und Alexander Matinski. |bsl

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