Donnersbergkreis Wanderer trotzen dem Regen

Placeholder-Image

Ob die schöne Aussicht vom Donnersberg oder die Aussicht auf eine der kuscheligen Wanderhütten lockte, ist unklar: Jedenfalls machten sich 370 fröhliche Wanderer am Wochenende von Steinbach auf die Marathon-Strecke. Zwar weniger als in den Vorjahren, wo immer zwischen 400 und 450 Menschen am Start waren, in Anbetracht der herbstlichen Witterung aber in jedem Fall deutlich mehr als erwartet wurden. „Ich freue mich über so viele Wanderer“, sagte der Geschäftsführer des Donnersberg-Touristik-Verbands, Simon Lauchner. Start der Routen über wahlweise 42, 30 Kilometer oder 21 Kilometer war in Steinbach. Bei den Rundwegen wurden auch die Hütten wie die Kupferberghütte in Imsbach, der Falkensteinerhof, die Kronbuchhütte bei Falkenstein, die Blockhütte in Marienthal und die Steinbacher Hütte am Ziel mit einbezogen. „Wir wollen den Wanderern unser Freizeitangebot am Donnersberg näher bringen. Wenn sich die Gäste hier wohlfühlen, dann kommen sie uns auch wieder besuchen“, sagt Lauchner. Die Wanderer kämen aus dem Umkreis und auch von weit her. „Wir haben Besucher aus Berlin und Düsseldorf, die wegen der Landschaft zu uns kommen.“ Auch die Zahl der Übernachtungsgäste im Kreis steige in der Zeit um den jährlichen Wandermarathon an. Circa sechs bis zehn Stunden brauchen die Läufer für die große Runde. Vorausgesetzt, sie ändern nicht ihre Pläne, denn „manche entscheiden sich auch während der Wanderung um und bleiben lieber in einer Hütte sitzen“, so Lauchner. Und es komme auch schon mal vor, dass man die Leute anrufe, wenn man sie im Ziel vermisse, oder durch den Wald fahre und die „Übriggebliebenen“ wieder einsammle, schmunzelt Lauchner.

x