Kirchheimbolanden
Würth: Eröffnung des Handwerkermarkts verzögert sich
Bauherr Bodo Burgey, Geschäftsführer der Göllheimer Burgey Bau, geht nicht mehr davon aus, dass der Baustart noch im Jahr 2022 erfolgen kann. Damit verschieben sich Fertigstellung des Gebäudes und die mögliche Neueröffnung des Handwerkermarkts auf „frühestens Ende 2023, möglicherweise Anfang 2024“, wie Burgey sagt.
Der ursprünglich anvisierte Baubeginn im Juni war durch die Entwicklungen der vergangenen Monate – allen voran Ukraine-Krieg und Fachkräftemangel – nicht zu halten gewesen: „Materialmangel, Personalmangel, Vollauslastung in allen Bereichen“, führten laut Burgey dazu, dass „heutzutage wesentlich mehr Zeit eingeplant“ werden müsse, als es noch zu Beginn des Jahres absehbar gewesen war. Daher hatte er den möglichen Fertigstellungstermin früh von Anfang auf Mitte 2023 verschoben.
Hoffen auf Baugenehmigung im laufenden Jahr
Nun wartet er aber noch immer auf die Baugenehmigung. Der Mosaikstein, der dem Bauamt noch fehlt: eine Stellungnahme des Fernstraßen-Bundesamts (FBA). Diese wird benötigt für einen großen Werbepylon, der an der neuen Würth-Filiale angebracht werden soll, „weil ja beispielsweise Monteure von der Autobahn aus darauf aufmerksam werden sollen“, schildert Burgey. Er hofft, „dass wir dieses Jahr wenigstens noch die Baugenehmigung bekommen, so dass wir im neuen Jahr starten können“.
Auf 650 Quadratmetern Verkaufsfläche will das baden-württembergische Unternehmen Würth – nach eigenen Angaben Weltmarktführer im Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial – im neuen Fachhandel in Kibo rund 5000 Artikel für professionelle Handwerker anbieten. Das Sortiment soll laut Würth vergleichbar sein mit dem der in der Umgebung bereits existierenden Filialen – Kaiserslautern und Alzey – und vor allem Produkte aus den Bereichen Holz, Bau, Metall, Elektro, Sanitär, Kraftfahrzeug sowie Arbeitsschutz und Berufskleidung umfassen. Würth wird das Gebäude mit einem geplanten Investitionsvolumen von rund 1,1 Millionen Euro langfristig mieten.