Donnersbergkreis „Wölfinnen“ verpassen Pokal-Viertelfinale

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Die Frauen der Handball-Region (HR) Göllheim-Eisenberg sind im Achtelfinale des Pfalzpokals gegen Verbandsligakonkurrent SC Bobenheim-Roxheim mit 19:26 (9:12) ausgeschieden. Vor allem die schlechte Defensivleistung sorgte dafür, dass die HR nie eine Chance auf das Erreichen des Viertelfinales hatte.

Bobenheim-Roxheim. In Bobenheim-Roxheim auszuscheiden, war für Sina Graf nicht das Problem. Vielmehr haderte die HR-Spielertrainerin mit dem „wie“. „Wir haben wirklich alles vermissen lassen. Die Chancenauswertung war katastrophal, und in der Abwehr hat rein gar nichts geklappt“, war Graf nach dem Spielende bedient. Auch wenn sie einige neue Dinge testete und auch jeder Spielerin entsprechende Spielanteile gab, ließ sich diese Leistung der „Nordpfälzer Wölfinnen“ nur schwer erklären. Die HR-Damen präsentierten sich lethargisch, jeder Ansatz von Tempohandball fehlte. Es war keine Rückwärtsbewegung zu erkennen, kein Aufbäumen auszumachen. Lediglich die drei Torhüterinnen Vanessa Eisen, Vanessa Steinbach und Pauline Grum erreichten Normalform. „An den drei hat es nicht gelegen. Sie wurden von ihrer Abwehr im Stich gelassen“, bilanzierte Graf. Keine Abwehrvariante, die die „Wölfinnen“ probierten, stellte die Gastgeberinnen vor allzu große Herausforderungen. „Auch wenn uns das Weiterkommen nicht so wichtig war, kann es nicht sein, dass die elementaren Dinge des Handballspielens fehlten“, ärgerte sich Graf. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass in der Woche vor dem Start der Rückrunde noch „einiges an Trainingsarbeit“ zu verrichten ist – und die Hoffnung, dass auf eine verpatzte Generalprobe eine gelungene Premiere folgt. So spielten sie HR Göllheim-Eisenberg: Eisen, Steinbach, Grum; Boger 4, Koch 3, Lina Rogwaski 3/1, Graf 3/3, Reibe 2, Sarah Müller 2, Setzer 1, Ecker 1, Herrmann, Ronja Rogawski. (mhh)

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