Donnersbergkreis Vor 20 Jahren:

Am 29. Oktober 1996 berichtete die Donnersberger Rundschau: ROCKENHAUSEN. Als Dauerlösung für die Rockenhausener Sonderschule L bietet sich derzeit wohl nur das jetzige Grundschulgebäude in Rockenhausen an. Falls die Realschule nach Alsenz verlagert und der Raumbedarf im Schulzentrum dadurch verringert wird, könnte die jetzige Grundschule nach einem entsprechenden Um- und Anbau das neue dauerhafte Domizil der Sonderschüler werden. Das wurde bei einem Gespräch von Vertretern des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums, der Bezirksregierung und der Kreisverwaltung mit dem Schulleiter und Elternsprecherinnen deutlich. Das Gespräch war auf Drängen der Elternsprecherinnen Christine Schuster und Ulrike Stock zustande gekommen, die eine zeitlich überschaubare Dauerlösung gegen die Raumnot an der Sonderschule für Lernbehinderte fordern. Zu einem Erörterungstermin waren Hans Schlichting vom Bildungsministerium, Rainer Foos von der Bezirksregierung, Gerhard Theobald von der Kreisverwaltung und Landrat Winfried Werner nach Rockenhausen gekommen, um mit Stock, Schuster und Schulleiter Patrick Pusch mögliche Lösungen für das Raumproblem auszuloten. Derzeit steht nach Angaben von Schulleiter Pusch den 109 Schülern etwas die Hälfte des von den Schulbaurichtlinien vorgegebenen Unterrichtsraumes in der Parkstraße und dem ehemaligen AOK-Gebäude zur Verfügung. Die nach den Richtlinien vorgesehenen Werk- und Fachsäle oder Therapieräume fehlen ganz. Gegen diese Zustände und die „jahrelange Hinhaltetaktik“ der Verantwortlichen wollen sich die Eltern der Sonderschule „mit allen Mitteln zur Wehr setzen“ (die RHEINPFALZ berichtete mehrfach).