Donnersbergkreis Viertes Spiel, vierte Niederlage

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WINNWEILER. Zum Rückrundenauftakt kassierte Verbandsligist ASV Winnweiler gegen den als Aufstiegsmitfavorit in die Saison gestarteten SV Alemannia Waldalgesheim eine verdiente 1:4 (0:3)-Heimniederlage, die dritte in dieser Saison. Gegen die Alemannen hat der ASV vier Mal in der Verbandsliga gespielt und alle vier Begegnungen verloren.

Unter der Woche gab es bei den Gästen einen Trainerwechsel. Für den langjährigen Übungsleiter André Weingärtner kam Patrick Jörg, und es hatte den Anschein, als hätte dieser Wechsel seinen Sinn nicht verfehlt. Waldalgesheim legte los wie die Feuerwehr und ließ die Hausherren erst einmal nicht zur Entfaltung kommen. Nach zwei Minuten deckten sie erstmals Schwächen im Abwehrverbund des ASV auf, doch Torhüter Gerd Hanauer parierte den Schuss von Timo Riemer. Nach der anschließenden Ecke schraubte sich Gästekapitän Marcel Fennel hoch und köpfte zum 0:1 ein. Nicht zum letzten Mal sollte er sich im Luftkampf durchsetzen. Gegen die schnellen, raumgreifenden Angriffe fand Winnweiler zunächst kein Mittel. Nach elf Minuten nutzte Marius Breier seinen Freiraum weidlich aus, traf aus 15 Metern flach in die Ecke zum 0:2. Dann ein erstes Lebenszeichen der Gastgeber. Gästekeeper Patria parierte einen Schuss von Waldemar Schneider, der angeschlagen ins Spiel ging und zur Halbzeit ausgewechselt wurde. Darauf folgten gleiche vier Eckbälle für den ASV, die aber alle verpufften. Ganz anders der SVA. Wieder riss ein langer Ball die Abwehr auf, Riemer wurde nur begleitet und schob am herausstürzenden Hanauer vorbei zum 0:3 ein. Die Gäste waren einfach handlungsschneller, ballsicherer und setzten ihren Gegner weiter unter Druck. Hanauer verhinderte weiteren Flurschaden, weil er einmal einen Freistoß von Arlind Mulaj parierte und bei einem Schuss von Breier blitzschnell abtauchte. Die Messe schien endgültig gelesen, als Jakob Siebecker für ein hartes Einsteigen im Mittelfeld, etwas überzogen, die Rote Karte erhielt. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste wieder die erste Chance, doch der Dropkick von Mulaj ging übers Tor. Die Hausherren kämpften sich trotz Unterzahl allmählich ins Spiel zurück. Nach 55 Minuten brachte Marco Petrusch einen Freistoß vor das Tor, Fabian Schmitt köpfte, doch Patria holte die Kugel noch aus der Ecke, auch den Nachschuss von Christian Vollmer parierte er. Beim dritten Versuch wurde Schmitt gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte er selbst zum 1:3. Vor der Ausführung und danach verlor der Unparteiische in dem ein oder anderen Gerangel etwas die Übersicht. Winnweiler versuchte noch einmal alles, konnte sich aber keine klaren Chancen mehr herausspielen. Die Gäste sorgten dann mit dem 1:4 für die endgültige Entscheidung. Der gerade noch schwer verletzt am Boden liegende Konstantin Ludwig passte im Strafraum quer, und Riemer verwandelte hoch in die Ecke. „Wir sind nicht ins Spiel gekommen, und in der ersten Viertelstunde war jeder Schuss ein Treffer“, sagte ASV-Trainer Jürgen Giehl. „Wir waren im Mittelfeld zu weit weg, und da hat der Gegner die Qualität, das auszunutzen. Trotz allem war die Moral gut, das vierte Tor war dann der Genickbruch.“ Gästetrainer Patrick Jörg: „Das war eine sehr gute erste Hälfte, wir waren wach und direkt auf dem Platz. Das war richtig gut, mit viel Spielfreude. In Überzahl müssen wir allerdings den Ball besser laufen lassen“. Sport so spielten sie ASV Winnweiler: Hanauer - Geissler, Siebecker, Scharfenberger, Schwab (46. Steer), Dreger, Tim Giehl (69. Orschiedt) - Vollmer, Schneider (46. Petrusch), Matinski - Schmitt,

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