Kommentar
Vierter Platz als Aufbruchsignal
Was für eine Achterbahn! Der SV Kirchheimbolanden erlebte in dieser Saison alles: Rausch, Absturz und eine tolle Rückkehr. Wer die Mannschaft nach der Herbstserie von sechs Niederlagen in Folge abgeschrieben hatte, musste sich eines Besseren belehren lassen. Dass dem Team am Ende nur zwei Punkte auf Platz zwei fehlten, zeigt eindrucksvoll, welche Qualität in dieser Mannschaft steckt. Die bittere 0:1-Niederlage in Hauenstein Ende März bleibt dabei das entscheidende Kapitel dieser Saison. Ein Sieg dort, und die Geschichte wäre eine andere. Aber so ist Fußball.
Spielertrainer Timo Riemer hat bewiesen, dass er diese Truppe führen und neu ausrichten kann. Sein Bekenntnis zum Verein mitten in der Winterpause war das richtige Signal zur richtigen Zeit. Die Mannschaft dankte es mit einer Rückrunde, die sich gewaschen hat. Ja, mit Höflich, Hillesheim und Gualtieri verlässt eingespielte Substanz den Schillerhain. Doch der Kader steht, neue Impulse sind da. Wenn der SVK diese Energie in die neue Saison trägt, ist mehr als Platz vier drin. Man darf gespannt sein.
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