Donnersbergkreis „Vieles entscheidet sich jetzt im Kopf“

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RÜSSINGEN. Ob der TuS Rüssingen die Klasse halten kann, ist nach wie vor offen. Zum letzten Heimspiel seiner ersten Verbandsliga-Saison erwartet der Aufsteiger morgen um 15 Uhr den Tabellenzweiten SV Alemannia Waldalgesheim.

So wie es momentan aussieht, werden die Rüssinger die Saison wohl auf dem 14. Tabellenplatz beenden. Ob der zum Klassenerhalt reicht, hängt von den Absteigern aus der Oberliga ab. Dort sind Mechtersheim und Idar-Oberstein gefährdet, sollte eine dieser Mannschaften absteigen, dann müssen auch die Rüssinger runter. „Wir wollen die Saison anständig zu Ende spielen. Aber momentan geht uns allmählich das Personal aus.“ TuS-Trainer Ako Yalcin hat Mühe, eine schlagkräftige Mannschaft zum Duell mit dem Tabellenzweiten, der nur noch theoretische Chancen auf die Meisterschaft hat, ins Rennen zu schicken. „Die jungen Leute aus der zweiten Mannschaft sind noch nicht so weit und in der Verbandsliga überfordert“, sieht er einen Grund für die 3:9-Abreibung in Dudenhofen. Ganz anders die Gemütslage ein Klasse tiefer beim ASV Winnweiler. Der führt die Landesliga als Tabellenführer mit drei Punkten Vorsprung an. „In den letzten beiden Spielen hat man schon gemerkt, dass ein gewisser Druck da ist, dass sich jetzt auch vieles im Kopf entscheidet“, gibt ASV-Trainer Jürgen Giehl vor dem Heimspiel am Sonntag, 15.30 Uhr, gegen die SG Eppenbrunn zu. Im Rückblick auf das wenig überzeugende 2:0 beim Vorletzten TSG Kaiserslautern sagt er: „Da haben wir ein paar Mal Glück gehabt, und unser Torwart hat gut gehalten. Wir müssen jetzt locker bleiben und Ruhe bewahren.“ Offensichtlich leichter gesagt als getan. Aber gegen den Zwölften Eppenbrunn ist der ASV Favorit. In der Hinrunde gab es einen 5:2-Erfolg. Für das letzte Heimspiel der Saison sind einige Spieler angeschlagen, Giehl hofft, dass die meisten spielen können. Vorzeitige Glückwünsche zum Klassenerhalt wehrt Martin Lauermann, Trainer des Bezirksligisten SG Göllheim/Dreisen, vehement ab. Nüchtern betrachtet, scheint der Klassenverbleib bei sechs Punkten Vorsprung aber in trockenen Tüchern. Letzte Zweifel will die SG im Auswärtsspiel übermorgen, 13.15 Uhr, bei SG Rieschweiler II beseitigen. „Wir brauchen noch einen Punkt, um den Klassenerhalt auch rechnerisch zu sichern“, betont Lauermann. „Wir lassen nicht locker und werden auch in Rieschweiler versuchen zu punkten.“ Für einen Rückblick ist es laut Lauermann noch zu früh, doch was sein Team in den letzten Wochen, gerade zu Hause, geboten hat, nötigt auch ihm Respekt ab. In den letzten neun Heimspielen gab es nur ein Gegentor beim 0:1 gegen Schopp, ansonsten stand die Null. „Das waren durchweg geschlossene Mannschaftsleistungen, da ist jeder für jeden gerannt“, lobt Lauermann. (bsl)

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