Donnersbergkreis Viele Ehemalige kommen

Musikalisch und tänzerisch haben die Winnweilerer Realschüler am Sommerfest viel geboten.
Musikalisch und tänzerisch haben die Winnweilerer Realschüler am Sommerfest viel geboten.

„Wir sind bunt!“: Unter diesem Motto hatte die Albert-Schweitzer-Realschule (ASR) plus in Winnweiler am vorigen Freitag zu ihrem Sommerfest eingeladen. Und wie bunt die Schule ist, haben die Schüler und Lehrer den zahlreichen Besuchern mit vielen Spielen, toller Musik, einer gelungenen Tanzshow und einer attraktiven Tombola mit über 600 Preisen gezeigt. Zwar sorgte ein zwischenzeitlicher Regenguss für eine Unterbrechung des Programms – der ausgelassenen Stimmung hat das aber keinen Abbruch getan.

Normalerweise ist ein Sommerfest in erster Linie für die aktuellen Schüler (und deren Familien) gedacht. An der ASR plus hatte man dagegen eher das Gefühl, dass die meisten Gäste ehemalige Schüler waren. „Gerade diejenigen, die schnell aus der Schule weg wollten, zieht es nun am schnellsten zu uns zurück“, sagte Schulleiter Torsten Edinger schmunzelnd im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Einer der Höhepunkte des Festes war eine Tombola, die Jennifer und Jörg Wilding – Eltern eines Schülers – organisiert hatten. Der dabei erzielte Erlös kommt der Schulbücherei zugute, um deren Bestand aufzustocken – auch deshalb galt der Dank der Schule den vielen Spendern. Ebenfalls sehr gut angenommen worden ist „Swing M Off“ – eine Art Hüpfburg, bei der vier Spieler gegeneinander antreten und sich mit einer herunterhängenden Softkugel von Podesten herunterkegeln müssen. Wer am standhaftesten ist, hat am Ende gewonnen. Gut frequentiert wurde auch die neun Meter hohe Kletterwand – gesichert hat die Jungen und Mädchen mittels Seilzug der ehemalige Schulsozialarbeiter Sven Lang, der für dieses Fest an seine frühere Schule zurückgekehrt war – allerdings nun als Vertreter seines neuen Arbeitgebers „Lion Jugendhilfe“. Sein Nachfolger an der ASR plus, Roland Kummetz, bot ein spezielles Geschicklichkeitsspiel an: Bretterbohren. Derweil befestigte Lehrer Gregor Leda eine „Slackline“ zwischen zwei Bäumen, hier konnten Groß und Klein balancieren üben. Aus jeweils drei Spielern bestehende Teams durften beim Albert-Schweitzer-Cup gegeneinander antreten, den Lehrer Dominik Fuchs organisiert hatte. Für willkommene Abwechslung und -kühlung bei der Hitze sorgten allerlei Wasserbomben-Spiele. Wesentlich ruhiger und konzentrierter ging’s beim Kinderschminken zu, das die Lehrerinnen Melanie Wolf und Tatjana Gebhardt mit einigen Mädchen anboten. Dabei hat die 13-jährige Vanessa mit dem Pinsel wahre Meisterwerke in die Gesichter der Erwachsenen und Kinder gezaubert. Geschicklichkeitsspiele, ein Flohmarkt und Fußball-Tennis rundeten das Programm ab. Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Leckere Köstlichkeiten aus verschiedenen Nationen hat die Koch-AG in der Schulküche zubereitet.

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