Donnersbergkreis Viel Veränderung im Wochenendgebiet

Zuversichtlich blickte Ortsbürgermeister Volker Demmerle beim Neujahrsempfang der Ortsgemeinde Falkenstein in die Zukunft. Schließlich stünden nicht nur der Gesangverein und die Feuerwehr für die funktionierende Dorfgemeinschaft, die es in Falkenstein gebe. Auch seine Bilanz des vergangenen Jahres fiel positiv aus. Insbesondere im Wochenendgebiet habe sich einiges getan.
Es sei nicht möglich, eine Neujahrsrede zu halten, ohne auf das Weltgeschehen einzugehen, betonte Ortsbürgermeister Volker Demmerle vor den zahlreichen Gästen, unter denen sich auch der mit 98 Jahren älteste Bürger Falkensteins Emil Janz befand. „Wir sind ein Land, in dem Menschen Zuflucht suchen, um ihr Leben zu retten“, betonte Demmerle und fand dabei die Zustimmung der Zuhörer. Er hoffe, dass alle gemeinsam einer guten Zukunft entgegengehen. In seiner weiteren Ansprache konzentrierte sich der Ortschef auf das Geschehen vor Ort. Auf dem Freigelände an der „Haarnadelkurve“ haben fleißige Hände 2016 rund 28 Kubikmeter Mischboden aufgebracht. Zudem wurde eine Sitzgruppe aufgebaut. Die Einsaat sei erfolgt, sodass sich die Bevölkerung im Frühjahr über ein buntes Blumenmeer freuen könne. Auch im Wochenendhausgebiet habe sich einiges getan. Für 96.000 Euro wurde der Hauptverkehrsweg zum Kern des Gebiets neu befestigt und der Müllsammelplatz neu angelegt. 36.000 Euro habe der Ausbau der Talstraße und der Drei-Morgen-Straße in diesem Gebiet gekostet, so Demmerle. Die Maßnahmen habe die Gemeinde durch Kredite finanzieren müssen. Gefeiert wurde das 40. Jubiläum der Partnerschaft mit dem bayerischen Falkenstein. Dass sich in der Ortsgemeinde viel tue, lobte Demmerle. Besonders hob der Ortsbürgermeister den Gesangverein mit seinen vielen Aktivitäten hervor, der zum Wohnwert ebenso beitrage wie zur Attraktivität des Ortes und seiner Bekanntheit. Ebenfalls wichtig für das Leben im Dorf sei die Feuerwehr. Die Falkensteiner Sommertouren von Stefan Weber und das Falkensteiner Echo von Andy Fischer seien Werbeträger für Falkenstein. Weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt sei der Weihnachtsmarkt. „Ein neues Jahr liegt vor uns mit neuen Aufgaben“, betonte Demmerle. Zu ihnen zählen der Weihnachts- und der Mittelaltermarkt. Für beide Veranstaltungen stünden die Termine bereits fest. Das Mittelalter-Spectaculum ist für den 12. und 13. August geplant. Am 16. und 17. Dezember findet auf der Burgruine schließlich der Weihnachtsmarkt statt. Demmerle dankte den Menschen, die sich zum Wohl der Kommune in das Gemeindeleben einbringen. Zeit blieb ihm für ein paar Eckdaten zur Gemeinde. Zum Jahreswechsel lebten in Falkenstein 254 Personen, von denen 28 Prozent das 60. Lebensjahr bereits überschritten haben. Mit 218.337 Euro Schulden liege man bei der Pro-Kopf-Verschuldung von 887 Euro deutlich über dem Landesdurchschnitt vergleichbarer Gemeinden im Land, so Demmerle. |llw