Donnersbergkreis Verneigung vor Susanne Faschon

Susanne Faschon ist am Montag – anlässlich ihres 90. Geburtstages tags zuvor – der Auftaktabend der 5. Donnersberger Literaturtage gewidmet. Diese Verneigung vor der großen pfälzischen Lyrikerin ist für den Donnersberger Literaturverein zu diesem Anlass Verpflichtung, zumal der Preis des Schülerwettbewerbs, der Teil der Literaturtage ist, ihren Namen trägt.
„Erinnerungen an Susanne Faschon“ ist der Abend in der Kleinen Pfalzbibliothek überschrieben, der um 19.30 Uhr beginnt. Den gleichen Titel trägt auch ein Buch, das zum Geburtstag der Dichterin erscheint und im Rahmen dieser Veranstaltung vorgestellt wird. Der knapp 50 Seiten umfassende, ansprechend gestaltete und illustrierte Band, herausgegeben vom Donnersberger Literaturverein, enthält neben Gedichten der vor 20 Jahren in Jakobsweiler verstorbenen Autorin auch einen Beitrag der Mörsfelder Schriftstellerin Monika Böss über Leben, Werk und Bedeutung Susanne Faschons. Monika Böss wird am Montagabend auch zu diesem Thema sprechen. Beteiligt am Programm sind zudem Marliese Fuhrmann und Helga Schneider, die als Weggefährtinnen von Begegnungen mit Susanne Faschon erzählen und aus ihrem Werk lesen werden. Einige Gedichte werden zudem in der Vertonung durch Lilian Klawitter zu hören sein, gespielt von Iris Windt (Gitarre, Geige) und ihrer Tochter Marie (Cello, Geige). Bei den 5. Donnersberger Literaturtagen wird im übrigen schon die Auftaktwoche gespickt sein mit Höhepunkten. Am Donnerstag kommt der Schauspieler Tino Leo zu einer Schülerveranstaltung um 10 Uhr in den Roten Saal der Donnersberghalle. Er wird dort das Ein-Personen-Stück „Ich bin nicht Siegfried“ von Jürgen Flügge aufführen. Dem Freitag werden die rund 90 Teilnehmer von 13 Schulen beim Schüler-Schreibwettbewerb schon entgegenfiebern. Dann werden von 14 Uhr an die 13 besten Erzählungen und Gedichte zum Thema „Morgenland“ von ihren jungen Autoren in einer öffentlichen Veranstaltung in der Berufsbildenden Schule in Rockenhausen gelesen, gefolgt von der Preisverleihung. Erstmals wird auch ein Preis für die schreibkreativste Schule vergeben. Am Samstag dann wird eine der zur Zeit renommiertesten Autorinnen das Wort ergreifen: Sibylle Lewitscharoff („Blumenberg“, „Kilmousky“) kommt am Samstag, 19.30 Uhr, zu einer Autoren-Lesung ins Blaue Haus. (bke)