Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Verbandsligist TuS Rüssingen will in Steinwenden endlich die ersten Punkte holen

Im Spiel beim SV Steinwenden will sich der TuS Rüssingen nicht ins Straucheln bringen lassen, wie hier TuS-Akteur Safa Garip (vo
Im Spiel beim SV Steinwenden will sich der TuS Rüssingen nicht ins Straucheln bringen lassen, wie hier TuS-Akteur Safa Garip (vorne) in der Partie gegen Zeiskam.

Verbandsligist TuS Rüssingen hat noch immer keinen Punkt in der neuen Saison geholt. Beim SV Steinwenden soll sich das am Sonntag ändern. Für den Trainer stehen nun ganz wichtige Spiele an.

Sieben Spieltage sind in der Fußball-Verbandsliga vorbei und der TuS Rüssingen hat immer noch keinen Punkt geholt. Folgerichtig ziert der TuS das Tabellenende. „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos“, lautet eine alte Weisheit, die man hier ins Spiel bringen könnte. Auch deshalb, weil die Punktabstände im Tabellenkeller noch überschaubar sind. Die nächste Gelegenheit diese zu verkürzen bietet sich den Rüssingern am Sonntag um 15 Uhr im Auswärtsspiel beim SV Steinwenden.

„Das ist eines der nächsten drei Spiele, bei denen wir punkten müssen“, gibt TuS-Trainer Behcet Öztürk unumwunden zu. Er meint damit zusätzlich die Partien gegen den TuS Steinbach (Platz 16 mit zwei Punkten) und die TSG Bretzenheim (Platz 15 mit drei Punkten). Der kommende Gegner Steinwenden steht auf dem elften, dem ersten sicheren Nichtabstiegsplatz und hat bereits sieben Punkte auf dem Konto.

Steinwenden schwer zu schlagen

Unter der Woche ist Steinwenden mit einem glatten 0:4 beim Landesligisten TSC Zweibrücken aus dem Verbandspokal ausgeschieden. Durchaus denkbar ist, dass der SVS das Spiel nicht ganz oben auf der Prioritätenliste hatte und sich mehr auf den Abstiegskampf in der Liga konzentrieren will. Dort sind die Westpfälzer nur schwer zu schlagen. Bei ihren bisherigen drei Niederlagen waren sie jeweils nur mit einem Treffer unterlegen. Auch das Torverhältnis von 8:8 zeigt, dass der SVS in der Defensive ziemlich gute Arbeit abliefert.

Das weiß natürlich auch Behcet Öztürk. Trotzdem fordert er von seiner Mannschaft, dass sie endlich den Bock umstoßen möge. „Wir haben bisher fast nur gegen Mannschaften gespielt, die jetzt vorne stehen, oder am Ende vorne zu erwarten sind. Jetzt kommen Mannschaften, die schon eher mit uns auf Augenhöhe sind und gegen die wollen, besser, müssen wir punkten“, führt er aus. Allerdings gab die Leistung bei der 0:5-Heimklatsche gegen Jahn Zeiskam wenig Grund zur Hoffnung. „Das war wirklich kein gutes Spiel von uns und das wirkt sich natürlich auch auf die Stimmung in der Mannschaft aus. Die Köpfe waren unten. Bei dem ein oder anderen Spiel vorher konnte man sagen, dass ein leichter Aufwärtstrend erkennbar ist. Am Sonntag war das ein herber Rückschlag“, will der Trainer die Leistung nicht schönreden.

Analyse soll Früchte tragen

Trotz allem bleibt er geduldig mit der Mannschaft, versucht mit veränderten Trainingsinhalten die Fehler zu minimieren. „Wir laden den Gegner mit den individuellen Patzern förmlich zum Tore schießen ein. Und da kann ich keinen Spieler herauspicken, das zieht sich durch die ganze Mannschaft. Es kommt nur sehr selten vor, dass man mal sagen kann, das hat der Gegner wirklich toll herausgespielt. Meist ging ein Fehler oder Missverständnis unsererseits voraus. Wir analysieren das Woche für Woche und ich hoffe, dass das jetzt auch mal Früchte trägt.“ Seine Forderung für Sonntag ist klar: „Wir müssen jetzt punkten. Für die Tabelle und für die Moral.“

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