Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Verbandsligist TuS Rüssingen steht vor entscheidenden Wochen

Geri Hasa vom TuS Rüssingen (rechts) jagt hier im Spiel gegen Idar-Oberstein seinem Gegen spieler Flavius Botiseriu hinterher.
Geri Hasa vom TuS Rüssingen (rechts) jagt hier im Spiel gegen Idar-Oberstein seinem Gegen spieler Flavius Botiseriu hinterher.

Nach zuletzt zwei 1:1-Unentschieden ist der TuS Rüssingen in der Verbandsliga nun auswärts in Gau-Odernheim gefordert. Wieder an Bord ist dabei der Trainer, welche Spieler mitwirken können ist allerdings eine Art Wundertüte.

Zum nächsten Auswärtsspiel muss Verbandsligist TuS Rüssingen beim TSV Gau-Odernheim (Sonntag, 15.30 Uhr) antreten. Der Gegner weist mit fünf Punkten, die an den bisherigen sechs Spieltagen mit einem Sieg und zwei Unentschieden geholt wurden, eine identische Bilanz aus. Die Pfälzer haben lediglich eine um zwei Treffer bessere Tordifferenz als die Rheinhessen.

TuS-Trainer Ediz Sari, der in der vergangenen Woche nicht dabei sein konnte, lobte noch einmal seine Co-Trainer, die die Mannschaft in dieser Zeit angeleitet haben. „Ich habe mit Dennis Jolic und Dennis Becht zwei tolle Trainer an meiner Seite, die mich prima entlasten. Deshalb war das auch kein Problem, dass ich mal nicht da war. Dennis Jolic hatte alles in seiner Hand und die Mannschaft auf- und eingestellt.“ Und die hat ja, trotz vieler krankheitsbedingter Ausfälle, dem Favoriten aus Idar-Oberstein immerhin ein 1:1 abgetrotzt, das zweite in Folge. Ist das Glas nun halb leer oder halb voll? Positiv betrachtet hat der TuS zwei Punktspiele in Folge nicht verloren, negativ betrachtet stehen aber seit dem einzigen Saisonsieg am zweiten Spieltag vier Spiele ohne Sieg in der Bilanz.

Flut an Gegentoren eingedämmt

Zunächst einmal ist Ediz Sari zufrieden, dass die Gegentorflut eingedämmt werden konnte. Immerhin landeten an den ersten vier Spieltagen 15 Treffer im Netz der Rüssinger. „In der Defensive haben wir uns stabilisiert, schaffen es aber immer noch nicht, zu Null zu spielen. Trotz allem dürfen wir aber nicht das Spiel nach vorne vergessen, was ja eigentlich unsere Stärke ist. Wir brauchen jetzt auch mal wieder einen Dreier, um in der Tabelle nicht hinten drin hängen zu bleiben“, stimmt er schon mal auf Sonntag ein. Von seiner Mannschaft fordert er weiterhin taktische Flexibilität. „Wie zuletzt gegen Idar-Oberstein werden wir uns auch für Gau-Odernheim was überlegen und uns auf den Gegner einstellen“, sieht er auch das Trainerteam gefordert.

Obwohl die Rheinhessen, die in der vergangenen Saison bis zum Schluss um den zweiten Platz und damit die Aufstiegsspiele in die Oberliga mitgemischt haben, ihren eigenen Ansprüche mit Platz 14 in der Tabelle, sicherlich hinterherhinken, sieht Sari den TSV weiterhin als spielstarken Gegner an. Ohne konkret zu werden, deutet er aber an, dass seine Mannschaft in Gau-Odernheim bestehen kann. „Wir kennen den Gegner, wissen wo wir dran sind und können uns auf ihn einstellen. Vor allem der kleine Kunstrasenplatz bedeutet eine Umstellung. Trotzdem sehe ich uns auf Augenhöhe.“

Froh über großen Kader

Die Rüssinger sind ja mit einem ziemlich großen Kader in die Saison gegangen und Sari ist jetzt froh darüber. „Als ob ich es geahnt hätte, wir brauchen jetzt jeden Einzelnen.“ Zu den erkrankten Spielern der letzten Woche mussten die Rüssinger am vergangenen Sonntag gleich fünf Mal verletzungsbedingt auswechseln. Deshalb ist völlig unklar, wer am Sonntag auflaufen wird. Trotzdem gibt Sari einen klaren Marschbefehl: „Wir stehen vor entscheidenden Wochen mit schweren Gegnern, dazu noch das Pokalspiel beim SC Hauenstein in der kommenden Woche. Deshalb müssen wir jetzt anfangen, zu punkten.“

x