Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Verbandsliga: TuS Steinbach empfängt am Samstag den FC Basara Mainz

Im Klammergriff: Jonas Krautschneider (vorne) vom TuS Steinbach. Rechts Yuki Maki vom FC Basara Mainz. Szene aus einer Partie im
Im Klammergriff: Jonas Krautschneider (vorne) vom TuS Steinbach. Rechts Yuki Maki vom FC Basara Mainz. Szene aus einer Partie im Oktober 2022, die Steinbach mit 2:1 gewann.

Der Steinbacher Coach Daniel Ghoul rechnet sich trotz personeller Sorgen etwas aus im Spiel gegen den FC Basara Mainz. „Wir haben Kranke und Urlauber, mal schauen, wer für Samstag fit ist“, blickt der Spielertrainer auf die Verbandsliga-Partie voraus.

„Wie es leider um diese Jahreszeit so ist, die Voraussetzungen für die Trainingseinheiten sind leider sehr bescheiden“, sagt der Steinbacher Spielertrainer Daniel Ghoul. Die Mannschaft hat unter der Woche eine individuelle Trainingseinheit absolviert und 90 Minuten in der Soccerhalle verbracht. Mehr war nicht möglich. Eine ideale Vorbereitung für das doch wichtige letzte Spiel des Jahres sieht sicherlich ganz anders aus. „Unser Kader ist leider auch wieder dünn besetzt. Wir haben Kranke und Urlauber, mal schauen, wer für Samstag fit ist“, blickt Ghoul voraus.

Dennoch sieht der Coach seine Mannschaft vor der Heimbegegnung gegen den Tabellenachten, der sich im Niemandsland der Liga aufhält, nicht ganz chancenlos. „Wir haben in der Hinrunde bei den Mainzern ein sehr gutes Spiel gemacht. Auf ihrem eigenen Kunstrasen sind sie ja extrem heimstark. Aber wir haben damals in einem ausgeglichenen Spiel erst kurz vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer zum 1:2 kassiert“, so der Steinbacher Coach.

„Die Stimmung im Team ist weiterhin gut“

Der FC Basara Mainz hat 19 seiner 28 Punkte zu Hause eingefahren. Auswärts klappte es für die Mannschaft von Trainer Ricardo Baroli dagegen bislang nicht so gut. Nur zwei Spiele konnten die Rheinhessen auf fremden Platz gewinnen. „Wir sind durchaus positiv gestimmt, dass wir gegen die Mainzer etwas holen können. Auch wenn wir in den vergangenen Wochen echt viele Spiele verloren haben, ist die Stimmung im Team weiter gut. Die Art und Weise, wie wir auch bei diesen Niederlagen mitgehalten haben, hat gezeigt, dass wir in der Liga wettbewerbsfähig sind. Es müsste eben einfach mal das Spielglück auch auf unsere Seite ausschlagen“, macht Daniel Ghoul klar.

In den letzten vier Spielen mussten die Steinbacher drei Negativerlebnisse einstecken. Gegen den TuS Steinwenden auswärts holte der TuS ein 2:2. Mit 14 Punkten steht der TuS auf dem vorletzten Tabellenplatz. Nur der Donnersberger Rivale TuS Rüssingen hat weniger Zähler geholt (sieben). „Aber wir hätten mehr Punkte verdient gehabt“, findet Ghoul. Auch wenn es am Saisonende sechs Absteiger geben könnte, ist derzeit noch alles drin für den TuS. Der erste Nichtabstiegsplatz, den der SC Hauenstein hält, ist nur vier Punkte entfernt. Mit einem Sieg am Samstag könnte sich der TuS wieder ein große Stück in der Tabelle nach vorne schieben. „Ich bin sicher, dass wir bald wieder Spiele gewinnen“, sagt der Steinbacher Coach.

Noch keine Neuverpflichtungen gemeldet

Unterdessen laufen die Planungen für die Rückrunde. Allerdings kann der TuS-Spielertrainer noch keine Neuverpflichtungen vermelden. „Es gibt leider noch nichts Neues“, sagt Ghoul. Der aktuelle Kader dürfte so zusammenbleiben, hinzu kommen noch einige derzeit verletzte Spieler, die vielleicht in der Rückrunde wieder fit sind, wie zum Beispiel David Szaszorowski.

Zu Hause sind die TuS-Akteure übrigens gegen Basara ungeschlagen. Das letzte und bislang einzige Heimspiel im Oktober 2022 gegen die Mainzer endete mit einem 2:1-Sieg für die Steinbacher. Ghoul hätte sicher nichts dagegen, wenn sein Team das diesmal wiederholen könnte.

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