Donnersbergkreis Ungewöhnliches Phänomen

Die ungewöhnlich warme Witterung dieser Tage lässt nicht nur hier und da erste Blüten sprießen, sie bringt auch im Wald für die Jahreszeit untypische Entwicklungen hervor. Einen Austrieb von Blüten und Blättern bei einem Spitzahorn hat Rockenhausens Revierförster Lothar Burkhart in der Gemarkung Falkenstein kurz vor Weihnachten entdeckt. Das sei schon ein Phänomen und „sehr außergewöhnlich“, merkt er an. Es sei 13 Jahre her, dass er etwas Ähnliches einmal auf dem „Sattel“ in Rockenhausen bemerkt habe, damals bei einer sogenannten „Inversionswetterlage“ mit Nebel und Temperaturen um null Grad im Tal, auf den Höhen aber mit Wärme und Sonnenschein. Ob die frühlingshaften Plusgrade der letzten Wochen dem Wald schaden, könne nicht pauschal gesagt werden, gab er auf Nachfrage zu verstehen. Der Frost werde auch noch kommen. Von Nachteil sei die Witterung für jetzt anstehenden Arbeiten in den Wäldern, „es beeinträchtigt den Holzeinschlag“. Denn ohne Frost im Boden seien die Wege für die Maschinen nicht befahrbar.