Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel TuS Steinbach: Nach Torrausch jetzt auswärts

Übersicht, gepaart mit Torgefährlichkeit: Daniel Ghoul (Mitte), wichtig für den TuS Steinbach.
Übersicht, gepaart mit Torgefährlichkeit: Daniel Ghoul (Mitte), wichtig für den TuS Steinbach.

Fünf Spiele, acht Punkte – der TuS Steinbach steht in der Landesliga West Staffel Nord gut da. Am Samstag in Hüffelsheim (16 Uhr, Auf dem Palmenstein) wird es aber schwer. Zuletzt schnürte bei den Steinbachern ein Akteur einen Dreierpack.

Drei Tore in einer Partie? Das ist Daniel Ghoul in der Landesliga, in der er schon für Wormatia Worms II und RWO Alzey am Ball war, noch nie zuvor gelungen. Für seinen Heimatverein TuS Göllheim schnürte er in zwei Jahren Bezirksliga (2015 bis 2017) drei Dreierpacks. Beim 8:1 gegen Hoppstädten vergangenen Samstag „waren es zwei Elfmeter und ein sehr gut herausgespielter Treffer. Den musste ich nur noch ins Eck schieben“, sagt Ghoul, der sein Team nach den ersten 25 Minuten „Harakiri“ klar spielbestimmend sah. „Ich hoffe, dass wir gegen Hüffelsheim an die spielerische Leistung anknüpfen können.“

Die Steinbacher können die lange Verletztenliste wohl gut kompensieren. Ghoul: „Wir haben einen breiten Kader. Neuzugang Nico Dannenfelser, der nun mehr Einsatzzeit bekommt, macht seine Sache zum Beispiel richtig gut. Dass er auch ein Tor gemacht hat, freut mich sehr für ihn.“

Kommender Gegner noch unbesiegt

Für Ghoul, der aus Göllheim stammt, aber mittlerweile in Kaiserslautern mit seiner Freundin wohnt, ist es das zweite Jahr beim TuS. 2019 kam er vom damaligen Verbandsligisten RWO Alzey, davor avancierte er auch beim ASV Winnweiler zum Stammspieler. Welche Ziele der unter der Woche 26 Jahre alt gewordene Industriekaufmann in Steinbach hat? „Klar, wollen wir jedes Spiel gewinnen, aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir Aufsteiger sind.“

Aufsteiger ist auch der kommende Gegner aus Hüffelsheim. Der SG ist nach vielen Jahren Landesliga der direkte Wiederaufstieg geglückt. Und diese Euphorie nehmen die Kreuznacher mit in die neue Saison. Noch ungeschlagen (zwei Siege, zwei Remis) liegen sie bei einer Partie weniger gleichauf mit Steinbach. „Sie haben bereits starke Ergebnisse erzielt, auch in der Vorbereitung. Das spricht für sich. Das wird ein harter Brocken für uns“, sagt deren verbandsligaerfahrener und mit 26 Jahren noch recht junger Spielertrainer Fabian Scheick gegenüber der RHEINPFALZ. Ghoul dagegen kennt die SG-Mannschaft nicht. Überhaupt ist es das erste Spiel für ihn gegen Hüffelsheim. „Die Bilanz zeigt, dass sie sehr heimstark sind und wohl zu den Favoriten gehören. Ich hoffe, dass wir an die spielerische Leistung zuletzt anknüpfen können.“

Ein Lob richtet der Offensivakteur an Co-Trainer Pascal Weber, der in Abwesenheit von Chefcoach Timothy Hanauer (Quarantäne) „richtig gutes Training“ mache.

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