Fussball
TuS Steinbach kommt in Marienborn heftig unter die Räder
Auch in seinem fünften Auswärtsspiel in dieser Spielzeit blieb der TuS Steinbach ohne Punkt. Und in Marienborn war das Team von Trainer Christoph Heinrich absolut chancenlos. Beinahe hätten die Donnersberger die Begegnung noch zweistellig verloren.„Es ist nicht so gewesen, dass hier in Marienborn nichts für uns drin gewesen wäre. Aber mit der Einstellung, die die Jungs an den Tag gelegt haben, kannst Du eben bei so einem Gegner nichts holen“, sagte ein enttäuschter Steinbacher Coach nach der bisher höchsten Saisonniederlage und legte noch nach: „Das war sicher unser schwächster Auftritt in dieser Spielzeit.“
Verdiente Führung
Marienborn kontrollierte die Partie gleich von den ersten Minuten an. Und die Rheinhessen gingen dann auch verdient in Führung: Marc Beck erzielte in der elften Spielminute das 1:0 für Marienborn. Lirion Aliu erhöhte dann auf 2:0 (22.). Nach dem Doppelschlag der Heimmannschaft mit den Treffern von Meikel Melamen (36.) und erneut Aliu (38.) zum 3:0 und 4:0 war die Partie eigentlich schon entschieden.
„Wir haben mutlos gespielt, nicht wirklich kämpferisch dagegengehalten. Wir haben einfach auf allen Ebenen versagt“, erklärte Heinrich die Pleite und suchte gar keine Entschuldigung. Einige Leistungsträger fehlten bei den Steinbachern, die nur vier Minuten nach Wiederanpfiff das 0:5 (49.) kassierten. Diesmal war der Marienborner Torschütze erneut Marc Beck.
Torhungrige Heimelf
David Szaszorowski verkürzte dann zwar auf 1:5 (56.). Doch die Freude währte nur wenige Sekunden. Praktisch im Gegenzug besorgte Aliu mit seinem dritten Treffer das 6:1 (56.) für die torhungrige Heimelf. Danach brachen die Steinbacher richtig ein. Melament (69.) sowie Luigi Rimoldi (71.) erhöhten auf 8:1, und Paul Basel sorgte noch für das 9:1 (82.). Danach hatten die Marienborner noch Chancen, die Partie höher zu gewinnen.
„Reaktion zeigen“
„Das Spiel müssen wir in den kommenden Tagen aufarbeiten“, sagte der Steinbacher Coach nach dem Debakel seiner Mannschaft, die in der Tabelle auf den drittletzten Rang abrutschte, aber mit drei Zählern Rückstand auf Platz zwölf immer noch Kontakt zu den Nichtabstiegsplatzierungen hält. „Man kann verlieren, aber nicht so. Nach dieser Niederlage müssen wir im nächsten Spiel eine passende Reaktion zeigen“, appellierte der TuS-Coach direkt nach der Partie von seine Mannschaft. Am kommenden Sonntag haben die Steinbacher dafür die beste Gelegenheit. Denn dann kommt der derzeitige Ligavorletzte ASV Fußgönheim an den Fuß des Donnersbergs. Aktuell haben die TuS-Spieler zwei Punkte Vorsprung auf den nächsten Gegner. Für Heinrich und seine am Sonntag gebeutelte Truppe ist es quasi ein Sechs-Punkte-Spiel.
So spielten sie
TuS Steinbach: Siebecker - Szasorowski, Mirschberger, Gödtel, Schwab - Metzinger, Hofmann (46. Windecker), Schunk, Walther - Krautschneider (46. Kamau), Schulz.