Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel TuS Steinbach kehrt auch vom Spiel bei Basara Mainz ohne Punkte zurück

TuS-Trainer Christoph Heinrich
TuS-Trainer Christoph Heinrich

Auch vom Auswärtsspiel beim FC Basara Mainz ist Fußball-Verbandsligist TuS 07 Steinbach ohne Punkte nach Hause zurückgekehrt. Der Abstieg in die Landesliga wird somit immer wahrscheinlicher. Die Donnersberger unterlagen am Samstag dem Tabellenfünften mit 0:2 (0:0) und bleiben damit Ligaschlusslicht.

„Wir haben bis zur 65. Spielminute eigentlich ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht“, befand der Steinbacher Trainer Christoph Heinrich nach der Partie vor 60 Zuschauern. Der TuS-Coach sagte weiter: „Die Mannschaft hat taktisch diszipliniert gespielt. Wir haben die Räume eng gehalten und läuferisch viel investiert.“ Die spielstarken Mainzer kamen in der Offensive so lange nicht wirklich zur Entfaltung. Im Angriff selbst hatten die Steinbacher aber wenig Gelegenheiten. Dazu kam: Der TuS hatte mit Abdulahi Faisal Ahmed und Maren Schulz nur zwei Auswechselspieler dabei. Routinier Patrick Wolf fehlte ja genauso wie der Rot-gesperrte Lukas Krautschneider.

Zwei Gegentore innerhalb von 60 Sekunden

Als die Mainzer nach einer Stunde Spielzeit dann einen Dreifachwechsel vollzogen, bekamen die Steinbacher Probleme. Allerdings waren es wieder Fehler des Tabellenletzten, die zur Niederlage führten. Der eingewechselte Alessandro Marino wurde völlig frei gelassen. Sein Schuss in den Winkel zum 1:0 (67.) für Basara traf die Steinbacher ins Mark. Und nur 60 Sekunden später flankte Basara-Akteur Joscha Marzi und Daisuke Fukuhara ließ Klaus Siebecker im TuS-Gehäuse mit dem 2:0 (68.) keine Chance. In der Folgezeit hatten die Mainzer noch weitere Großchancen. Doch es blieb beim 0:2 für die dann doch in der Offensive zu harmlosen Steinbacher.

„Leider wirft uns ein individueller Fehler aus der Bahn, was extrem ärgerlich ist“, sagte TuS-Coach Heinrich nach dem 0:2 und befand: „Es ist uns schon so oft in dieser Saison passiert. Eine falsche Entscheidung – und es geht dann ganz schnell. Klar war Basara aber auch spielbestimmend und technisch perfekt.“

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