Fußball
TuS Steinbach hat immer noch ein Fünkchen Hoffnung auf den Klassenverbleib
Der TuS Rüssingen ist aktuell Viertletzter und hat bei einem Spiel mehr als der TuS Steinbach derzeit neun Punkte Vorsprung auf das Ligaschlusslicht. Sechsmal können die TuS-Akteure in dieser Spielzeit noch punkten. Sechs mal drei macht 18. Also 18 Punkte sind noch im Pott. Holt das Team von Trainer Christoph Heinrich die, hätte das Team 35. Also theoretisch ist noch etwas drin.
Doch klar ist auch: Das sind Rechenspiele. Beim 1:8 in der vergangenen Woche beim FK Pirmasens II spielte der TuS jedenfalls nicht, als könne er das Fußballwunder noch schaffen. Das sah eher nach Landesliga West aus. Die Steinbacher empfangen an diesem Sonntag um15.15 Uhr auf eigenem Rasenplatz den momentanen Tabellenneunten SV Steinwenden, der sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge hat.
Beim FKP II von der Rolle
TuS-Trainer Heinrich sagte nach dem Debakel am vergangenen Wochenende: „Nach 40 Sekunden stand es 0:2 aus unserer Sicht. Nach 14 Minuten haben wir schon mit 0:4 hinten gelegen. Wir sind einfach völlig von der Rolle gewesen.“ Der Coach fügte an: „Wir haben die Anfangsphase total verschlafen, wir haben dabei eklatante Fehler gemacht. So dürfen wir uns nicht präsentieren. Der FKP II ist ganz tief gestanden, hat auf Konter gespielt und auf unsere Fehler gesetzt. Der Plan der Pirmasenser ging dank unserer individuellen Patzer letztlich voll auf.“
Mut für das Heimspiel am Sonntag gegen Steinwenden macht dem Steinbacher Trainer aber, dass seine Mannschaft es nach den frühen Nackenschlägen dann doch besser machte. „Wir haben es dann versucht, spielerisch zu lösen, hatten dabei doch längere Ballbesitzphasen“, sagt Heinrich. Doch leider hatten die Steinbacher in der offensive wenig zwingende Aktionen. Das ist ein Manko, das der TuS in den vergangenen Wochen oft hatte. Mit gerade einmal 26 Treffern in ebenso vielen Spielen stellen die Donnersberger den schwächsten Angriff der Liga. Dennoch: „Der FK Pirmasens war, wie ich finde, nicht die überlegenere Mannschaft. Auch wenn das Endergebnis natürlich eine andere Sprache spricht“, sagt Heinrich.
Schlagbarer Gegner
Der SV Steinwenden könnte tatsächlich ein Gegner sein, den der TuS knacken könnte. Das Team aus dem Kreis Kaiserslautern unterlag am letzten Wochenende auswärts dem ebenfalls abstiegsbedrohten TSG Bretzenheim deutlich mit 0:5. Die Mannschaft von Trainer Daniel Meisenheimer hat sich in der laufenden Runde auch nicht mit Ruhm bekleckert. Die Defensive ist mit bislang 56 Gegentreffern doch recht anfällig. Offensiv hat der SV Steinwenden mit 51 Toren aber fast doppelt so viel Buden wie die Steinbacher gemacht.
Im Hinspiel gewann Steinwenden mit 3:0. Auch damals machte der TuS Steinbach in den ersten 30 Minuten alles andere als eine gute Figur. Nach einer halben Stunde führte Steinwenden damals schon mit 3:0. Diesmal soll es anders laufen. Heinrich hofft, dass seine Mannschaft dagegenhalten kann – und vielleicht doch noch einmal zur Aufholjagd bläst.