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TuS Steinbach hält gut mit, verliert aber beim TSV Gau-Odernheim
Christoph Heinrich, der Coach der Donnersberger, ärgerte sich nach der Begegnung und sagte: „Wir sind nicht weit weg von Teams wie Gau-Odernheim. Hier ist definitiv mehr drin gewesen.“ Und dann fügte er noch hinzu: „Deshalb sind wir auch trotz der Niederlage weiter absolut positiv gestimmt. Wir merken, dass wir mithalten können – und noch mehr.“
Aufsteiger noch nicht abgezockt genug
Zwei gute Chancen hatten die Steinbacher im ersten Durchgang durch Danny Schulz und den ehemaligen Gau-Odernheimer Lukas Krautschneider. „Da sind wir einfach noch nicht abgezockt genug. Wir müssen die wenigen Torchancen, die wir bekommen, eben auch einfach nutzen“, sagte Heinrich und betonte: „Im Großen und Ganzen haben wir es eigentlich ganz gut gemacht. Man muss ja auch mal sehen, dass bei uns in Gau-Odernheim sieben Stammspieler wegen Krankheit und Urlaub ausgefallen sind.“ Unter anderem fehlte Kapitän Hendrik Schwab. Für ihn trug die Binde David Szaszorowski.
Die schlechtere Mannschaft waren die Steinbacher an diesem Abend sicher nicht. Der TSV Gau-Odernheim, der vom Göllheimer Christoph Hartmüller trainiert wird, biss sich lange die Zähne an der kompakt stehenden TuS-Abwehr aus. Wenn mal etwas auf das Tor der Donnersberger kam, dann war der Ex-Gau-Odernheimer Keeper Klaus Siebecker zur Stelle. Lange sah es tatsächlich so aus, als ob der Aufsteiger mit einem Punkt aus Rheinhessen nach Hause fahren könne. Zwölf Minuten vor dem Ende der Spielzeit gab es aber dann einen Freistoß für den TSV. „Das Foul, das zu der Situation führte, ist wirklich überflüssig gewesen, das müssen wir uns ankreiden lassen“, sagte Coach Heinrich. Jakob Friedrich stand nach der Ausführung des Standards goldrichtig und erzielte das 1:0 (78.) für Gau-Odernheim.
Dem TuS fiel danach nichts mehr ein. Und nachdem im Anschluss an einen Eckball der TSV-Spieler Jonathan Maier das 2:0 (85.) für die Rheinhessen erzielt hatte, war die Partie endgültig entschieden.
FC Bienwald Kadel gastiert beim TuS
Die Steinbacher empfangen nun am Sonntag, 15.30 Uhr, den FC Bienwald Kandel. „Das ist definitiv eine Mannschaft, die nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird, sich wohl eher nach oben orientiert“, sagte Heinrich über den kommenden Gegner, machte aber auch klar: „Wir wissen aber, dass wir auch gegen so eine Mannschaft durchaus bestehen können.“