Fußball
TuS Steinbach gewinnt Duell der Verbandsliga-Aufsteiger gegen SC Hauenstein
Fußball-Verbandsligist TuS Steinbach hat am Donnerstagnachmittag das Aufsteigerduell gegen den SC Hauenstein mit 3:0 (1:0) gewonnen. Vor 180 Zuschauern zeigte Steinbach nach schwierigen ersten 25 Minuten eine ganz starke Leistung. „Wir haben in den letzten fünf Spielen gezeigt, dass wir in der Liga angekommen sind. Das Pech, das wir zuletzt bei der knappen 0:1-Niederlage bei der TSG Pfeddersheim gehabt haben, hatten wir diesmal als Glück“, sagte der spielende Steinbacher Co-Trainer Patrick Wolf.
Hauenstein anfangs besser
Tatsächlich war der SC Hauenstein in der Anfangsphase die bessere Mannschaft. „Wenn wir ehrlich sind, dann hätten wir eigentlich zunächst in Rückstand geraten müssen. In den ersten 25 Minuten waren wir nicht auf dem Platz. Da hatten wir Glück, dass Hauenstein seine Chancen nicht genutzt hat“, befand Wolf, der diesmal Coach Daniel Ghoul, der privat verhindert war, vertrat.
Nach der schwierigen Anfangsphase fingen sich die Steinbacher wieder. Allerdings ohne Wolf, der schon nach 120 Sekunden mit einer Zerrung aus dem Spiel musste. Ihn ersetzte Dawid Szaszorowski, der nach seiner langen Verletzungspause sein längsten Einsatz seit mehreren Monaten hinter sich brachte, seine Rolle aber überzeugend ausfüllte. Der TuS kam nach einer halben Stunde besser ins Spiel. Und mit der ersten guten Torchance gingen die Donnersberger in Führung. Jonas Krautschneider erzielte praktisch aus dem Nichts das 1:0 (41.).
TuS hat Partie nach der Pause im Griff
Nach dem Seitenwechsel hatten die Steinbacher die Partie dann im Griff. Wichtig war auch der zweite Treffer wenige Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit. Nach einer schönen Kombination erzielte Rico Metz mit gutem Abschluss das 2:0 (52.). „Wir haben in der Folge eigentlich in der Abwehr nichts mehr zugelassen. Hauenstein hatte keine klare Tormöglichkeit mehr“, sagte Wolf. Nach Vorarbeit von Metz sorgte Mittelfeldmann Cedric Fischer mit dem 3:0 (74.) letztlich für die Entscheidung. Beim SC Hauenstein war die Enttäuschung natürlich groß. Coach Philipp Weishaar betonte: „Wir haben gut angefangen, es in den ersten 25 bis 30 Minuten verpasst, unsere Chancen zu nutzen. Wenn wir in Führung gehen, geht die Partie vielleicht anders aus.“ Sein Team muss am Sonntag nun zuhause gegen die TSG Bretzenheim ran.
Die Steinbacher halten damit den Kontakt zur Nichtabstiegszone. Am Sonntag geht es für den TuS weiter. Dann ist auch wieder Cheftrainer Ghoul wieder mit dabei. Wolf wird dagegen für die Auswärtspartie um 15 Uhr beim momentanen Tabellendritten SV Alemannia Waldalgesheim wohl ausfallen. „Wir haben derzeit leider einen personellen Engpass. Vor dem Spiel gegen Hauenstein hatten wir gerade einmal drei Ersatzspieler auf der Bank. Nach meinem Ausfall waren es nur noch zwei. Dafür ist aber Daniel Ghoul am Sonntag wieder dabei. Aber sonst kommt leider von den Ausfällen keiner zurück“, sagte Wolf, der betonte: „Auch gegen Waldalgesheim sind Punkte möglich. Klar, die sind gerade zu Hause sehr konstant, aber wir haben schon in Pfeddersheim gezeigt, dass wir sie fordern können.“
Wenig Verschnaufpause
Die Steinbacher bekommen auch wenig Verschnaufpause. Denn bereits am kommenden Mittwochabend, 19 Uhr, steht das Wiederholungsspiel und Donnersbergderby beim TuS Rüssingen an. „Das geht Schlag auf Schlag, aber wir haben gezeigt, dass wir mit Widerständen gut umgehen können“, sagte Cheftrainer Ghoul mit Blick auf die nächsten beiden Spiele.