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TuS Steinbach gelingt Überraschungscoup
„Die erste Halbzeit war super. Wir hatten die richtige Taktik und haben zu den richtigen Zeitpunkten die Tore erzielt. Ich bin voll zufrieden“, sagte der Steinbacher Trainer Christoph Heinrich nach dem zweiten Heimerfolg seiner Mannschaft in dieser Spielzeit. Der Coach sagte weiter: „Dieser Erfolg gibt uns weiter Selbstvertrauen und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg in der Entwicklung sind.“
David Szaszorowski erzielte nach zwölf Minuten die 1:0-Führung für die Donnersberger. Doch der Jubel hielt nicht lange an. Quasi im Gegenzug gelang den Südpfälzern das 1:1 (12.). Dominik Steinel traf für Kandel zum Ausgleich.
Auch der Ausgleich bringt Steinbach nicht vom Weg ab
„Mir hat gefallen, dass wir in den Zweikämpfen voll drin waren. Auch der Ausgleichstreffer hat uns nicht aus dem Rhythmus gebracht. Die Mannschaft hat den Fokus gehalten“, sagte Heinrich. Die Steinbacher machten nach dem Ausgleich weiter großen Druck. Zum Matchwinner avancierte diesmal Jonas Krautschneider. Der Angreifer erzielte in der 28. Minute das 2:1 und erhöhte nur wenig später auf 3:1 (34.).
Bienwald Kandel versuchte im zweiten Durchgang eine Aufholjagd zu starten. Doch die Steinbacher standen mit ihrem guten Keeper Klaus Jürgen Siebecker in der Defensive sehr stabil und hielten dem Druck stand. Kandel schwächte sich dann noch mit einem Platzverweis (Gelb-Rot) in der 81. Spielminute. In Überzahl brachten die Steinbacher den Vorsprung souverän über die Zeit und durften sich letztlich über drei weitere Punkte im Kampf um den Ligaverbleib freuen.
In der Tabelle der Verbandsliga belegen die Steinbacher nach fünf Partien den fünften Platz. Sieben Punkte hat die Heinrich-Truppe geholt. Der TuS war als krasser Außenseiter in die neue Spielzeit gegangen. Hatte er sich doch quasi als letzte Mannschaft über die Aufstiegsspiele für die Verbandsliga qualifiziert.
„Wir freuen uns über die guten Ergebnisse, aber wir wissen, dass wir noch weiter arbeiten müssen. Es stehen noch harte Aufgaben vor uns. Aber wir haben gezeigt, dass wir in der Liga auf jeden Fall mithalten und auch für Überraschungen sorgen können“, machte Heinrich klar.