Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel TuS Steinbach: Chancen nicht mehr leichtfertig vergeben

 Der Reichenbacher Andreas Bahr (rechts) gegen Jan-Eric Barz aus Steinbach. Die Donnersberger wollen nach dem 3:1-Sieg gegen Hüf
Der Reichenbacher Andreas Bahr (rechts) gegen Jan-Eric Barz aus Steinbach. Die Donnersberger wollen nach dem 3:1-Sieg gegen Hüffelsheim nachlegen.

Landesligist TuS Steinbach steht vor einem wichtigen Auswärtsspiel im Kampf um den Einzug in die Aufstiegsrunde. Das Team von Trainer Timothy Hanauer peilt beim Tabellenzweiten SG Hüfffelsheim Punkte an.

„Der Sieg am vergangenen Wochenende beim VfB Reichenbach kam auch für uns überraschend. Wir hatten ja gerade mal zwölf Feldspieler zur Verfügung“, sagt Markus Buhl-Bohlander, der Sportliche Leiter der Steinbacher. Mit 19 Punkten sind die Donnersberger somit voll im Kampf um die ersten vier Tabellenplätze, die zur Aufstiegsrunde berechtigen. Die Steinbacher sind aktuell Fünfter, aber punktgleich mit dem Ligavierten VfR Kaiserslautern. Und auch die Teams auf den Plätzen eins bis drei sind theoretisch noch in Schlagdistanz. „Obwohl wir unsere direkten Punkte, die wir uns ausgerechnet hatten, nicht alle geholt haben, sind wir noch dick dabei. Die Chancen wollen wir nun auch nutzen“, sagt Buhl-Bohlander.

Personell sieht es vor dem Auswärtsspiel beim Zweiten SG Hüffelsheim am Sonntag (15 Uhr) beim TuS wieder besser aus. Und die Steinbacher fahren mit Selbstvertrauen zur SG. „Wir haben sie in der Vorrunde geschlagen. Und die Hüffelsheimer haben in den vergangenen Wochen auch nicht mehr die Ergebnisse gehabt wie noch zu Beginn der Runde. Wir rechnen uns da also schon etwas aus“, betont Buhl-Bohlander.

Vor Topspiel: Krankheitswelle beim SVK

In der Fußball-Bezirksliga Westpfalz Nord steht auch der SV Kirchheimbolanden am Sonntag, 15 Uhr, vor einem vielleicht richtungsweisenden Spiel. Das Team von Spielertrainer Timo Riemer, das momentan Dritter ist, empfängt auf dem Platz am Schillerhain den Ligazweiten TuS Bedesbach-Patersbach. „Ich habe der Mannschaft unter der Woche gesagt, dass die beiden nächsten Spiele gegen Bedesbach-Patersbach und danach bei der TSG Trippstadt sehr wichtig für uns sind. Gerade im Hinblick auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde, denn die Punkte in den direkten Duellen nimmt man ja mit. Deshalb geht es da auch um was“, sagt Riemer.

Doch ausgerechnet jetzt hat sich eine Krankheitswelle beim SV Kibo breitgemacht. „Wir konnten zuletzt nicht vollzählig trainieren“, sagt Spielertrainer Riemer, der aber hofft, dass sich die Lage kurzfristig vor dem Spiel gegen Bedesbach-Patersbach noch entspannt. Ein Spieler wird dem SVK aber sicher fehlen: Dennis Kladnicanin fällt verletzt auf jeden Fall aus. „Das ist eine wahnsinnige Schwächung für unser Team“, sagt der SVK-Trainer, der aber hofft, „dass wir die guten Leistungen der vergangenen Wochen in diesen beiden nächsten Spielen wiederholen können“.

Weg führt nur noch über Abstiegsrunde

Die SG Rockenhausen/Dörnbach hat sich mit der Teilnahme an der Abstiegsrunde eigentlich schon abgefunden. Und Spielertrainer Valon Lukaj weiß: Punkte in der Hauptrunde gegen vermeintlich direkte Konkurrenten in der kommenden Abstiegsrunde zählen doppelt. Gegen den FV Weilerbach, einer dieser Konkurrenten, gelang der SG unter der Woche ein 5:1-Kantersieg. Mit der TSG Kaiserslautern kommt am Sonntag, 15.30 Uhr, der nächste wohl direkte Gegner.

Der ASV Winnweiler empfängt zeitgleich Phönix Otterbach. Nahe-Bezirksligist SG Alsenztal spielt am Sonntag, 15.30 Uhr, das wichtige Auswärtsduell beim Vorletzten TSV Lalo-Laubenheim.

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