Fussball
TuS Steinbach bestreitet Entscheidungsspiel gegen Schifferstadt
In den beiden vorangegangenen Duellen der Landesliga-Vizemeister gab es keinen Gewinner. Auf neutralem Terrain muss nun die Entscheidung fallen. Vorab: Wenn es nach 90 Minuten und Nachspielzeit erneut unentschieden stehen sollte, dann wird es eine Verlängerung geben. Falls danach immer noch kein Sieger feststeht, wird dieser durch ein Elfmeterschießen ermittelt. In Obersülzen wird auf einem Kunstrasen der neuen Generation gespielt. Markus Buhl-Bohlander, der Teammanager der Steinbacher, zeigte sich nach der Ankündigung des Austragungsortes für das dritte Spiel gegen Schifferstadt dann doch etwas irritiert.
Ungewohnter Kunstrasen
„Beide Mannschaften tragen ihre Heimpartien auf Naturrasen aus. Die ersten zwei Aufstiegsbegegnungen wurden auch auf normalem Rasenplatz gespielt. Warum der Verband nun ausgerechnet für diese entscheidende Partie einen für beide Teams doch ungewohnten Kunstrasen ausgesucht hat, bleibt sein Geheimnis“, sagt Buhl-Bohlander. Coach Weber prophezeit: „Wir haben in dieser Saison schon des Öfteren auf Kunstrasen spielen müssen. Aber klar: Wir und wohl sicher auch der FSV hätten sich für dieses Spiel einen Naturrasen gewünscht.“
Ein wenig ärgerte den TuS-Teamchef dann doch, dass seine Mannschaft am Sonntag die Chance nicht nutzen konnte, die Serie für sich zu entscheiden. Die Mannschaft des FSV Schifferstadt hatte ja vor der Begegnung Nummer zwei in Steinbach ihren Abschlussausflug nach Mallorca. Die meisten Spieler kamen erst am Sonntagmorgen nach Deutschland zurück. Eigentlich hatte der FSV selbst nicht damit gerechnet, dass er noch ein Entscheidungsspiel erzwingen würde. „Sicher: Der FSV wär wohl am Sonntag eher zu knacken gewesen als jetzt am Donnerstag“, sagt Buhl-Bohlander, macht aber klar: „Wir nehmen es, wie es kommt. Ich denke, es wird wieder ein ganz enges Spiel. Schifferstadt ist eine kompakte Truppe. Sie haben gute Angreifer, die sie immer wieder mit langen Bällen suchen.“
Wieder improvisieren
Personell muss der Steinbacher Coach Pascal Weber wieder improvisieren. Der Grund: Es fehlen wieder zwei Stammakteure, vielleicht sogar drei. Jonas Krautschneider, der in der zweiten Begegnung das 1:0 erzielte, fährt ausgerechnet am Donnerstag in den wohlverdienten Urlaub. „Sein Bruder Lukas wird länger ausfallen“, sagt Buhl-Bohlander. Ein dickes Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Sebastian Walther. „Er ist wohl nicht da, dafür kehrt Nico Dannenfelser, der am Samstag nicht mit dabei war, zurück in den Kader“, sagt Buhl-Bohlander.
Der Teamchef macht klar: „Es wird heiß, es kommen wohl wieder 600 bis 800 Zuschauer. Aber wir wollen alles in die Waagschale werfen.“ Buhl-Bohlander erklärt: „So, es wird Zeit, dass die Saison nun endlich zu Ende geht ,wir wollen natürlich jetzt wissen, wie es in der nächsten Saison weitergeht.“ Am liebsten wäre den Steinbachern natürlich die Verbandsliga. Doch bis dorthin ist es noch ein harter und sehr steiniger Weg.