Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel TuS Steinbach: 3:2-Sieg dank Meinens Sahnetag

Zweibrückens Trainer Özal Acar beobachtet dieses Duell von Steinbachs Dreifachtorschütze Marcel Meinen (rote Hose) mit TSC-Spiel
Zweibrückens Trainer Özal Acar beobachtet dieses Duell von Steinbachs Dreifachtorschütze Marcel Meinen (rote Hose) mit TSC-Spieler Tobias Schön.

Der TuS Steinbach hat in der Landesliga einen Lauf. Das bekam am Sonntag auch der TSC Zweibrücken zu spüren. Die Mannschaft von Trainer Daniel Ghoul ist in der Tabelle nun sogar punktgleich mit Spitzenreiter SC Hauenstein.

Die Fußballer des TuS Steinbach haben am Sonntag mit dem 3:2 (3:1) gegen Tabellennachbar TSC Zweibrücken den nächsten Sieg in der Landesliga West gefeiert. Es war der fünfte Dreier in Folge für das Team von Trainer Daniel Ghoul. In der Tabelle kletterten die Steinbacher auf den dritten Rang. Der TuS ist nun punktgleich mit dem aktuellen Spitzenreiter SC Hauenstein, der eine Partie weniger ausgetragen hat.

Ghoul wirkte nach der Partie sehr zufrieden und stellte fest: „Da steht bei uns ein echtes Team auf dem Platz. Das merken auch unsere Anhänger, die uns gegen Zweibrücken super von außen unterstützt haben.“ 100 Zuschauer erlebten am Sonntagnachmittag zunächst, wie der TuS in Rückstand geriet. Spielertrainer Denis Hirt verwandelte einen Strafstoß zum 1:0 (18.) für Zweibrücken.

„Extrem giftig verteidigt“

„Wir haben uns aber nicht beirren lassen, haben uns voll an unseren Plan gehalten“, sagte Ghoul und betonte: „Zweibrücken hat viel mit langen Bällen operiert. Aber wir haben das extrem giftig verteidigt und waren in der Defensive präsent. Der Gegner war physisch stark, hat viele hochgewachsene Akteure im Aufgebot. Wir haben aber von Beginn an gut dagegengehalten und waren gut in den Zweikämpfen.“

Die Steinbacher hatten die bessere Spielanlage. Nach dem Rückstand bekamen die TuS-Akteure das Spiel schnell in den Griff und kamen zu guten Tormöglichkeiten. Marcel Meinen gelang der Ausgleich (27.), und elf Minuten später erzielte der Stürmer die 2:1-Führung (38,) für die Donnersberger. Der TuS-Stürmer erwischte einen Sahnetag. Denn kurz nach der Halbzeit legte Meinen noch das 3:1 (53.) nach.

Viertes Tor bleibt aus

Das Einzige, was man uns am Sonntag vielleicht vorwerfen kann, war, dass wir nach dem dritten Treffer nicht noch das vierte Tor nachgelegt haben, um den Sack endgültig zuzumachen“, sagte TuS-Coach Ghoul. In der 90. Spielminute gelang Jan-Patrick Buchheit mit einem weiteren verwandelten Foulelfmeter der Anschlusstreffer für Zweibrücken. Ghoul: „So wurde es in der Nachspielzeit noch ein bisschen eng.“ Der TuS brachte aber die knappe Führung letztlich über die Zeit.

„Vor allem die Einstellung in der Mannschaft hat mir sehr gefallen, wir hatten richtig gute Gegenpressing-Momente“, sagt Ghoul, der betonte: „Wir hatten ja mit Mika Herbert, Nils Frey, Jonas Krautschneider und Marlon Roth vier Ausfälle und mussten viel wechseln.“ Der Steinbacher Coach sagte: „Dass es aktuell so gut läuft, haben sich die Jungs verdient, weil jeder alles gibt und sich jeder in den Dienst der Mannschaft stellt. Das macht sehr viel Spaß. Wichtig ist, dass wir genauso weiter machen und im Training Gas geben.“ Beim Blick auf die Tabelle bemerkte Ghoul: „Vom Tabellenersten und Ligazehnten sind es aktuell nur vier Punkte Abstand. Die Liga ist extrem ausgeglichen.“

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