Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel TuS Rüssingen steht unter Erfolgsdruck

Auf seine Tore hofft man beim TuS Rüssingen: Julien Jubin.
Auf seine Tore hofft man beim TuS Rüssingen: Julien Jubin.

Mit einem 2:2 brachte Verbandsligist TuS Rüssingen einen nicht unbedingt zu erwartenden Punkt vom Auswärtsspiel beim Tabellenführer SV Viktoria Herxheim mit. Der soll nun mit einem Heimsieg am Sonntag gegen den FC Basara Mainz vergoldet werden (Anstoß 15 Uhr).

Wieder einmal haben die Kicker des TuS gezeigt, wie schon beim Spiel gegen den SC Idar-Oberstein, dass sie durchaus in der Lage sind, mit einem Spitzenteam der Liga mitzuhalten. Allerdings fehlt immer noch die Konstanz in den Leistungen. Eine Woche zuvor kassierte der TuS eine Heimniederlage gegen den FSV Offenbach, der in der Tabelle auf dem drittletzten Platz rangiert. Das ist das, was Trainer Ediz Sari auch permanent anmahnt. „Wir haben in Herxheim vor vielen Zuschauern gezeigt, was wir können. Der Punkt ist in unserer Situation zwar eigentlich zu wenig, aber grundsätzlich natürlich in Ordnung. Wenn man aber schon mal in Führung liegt, dann will man halt auch gewinnen. Diese Leistung muss jetzt der Maßstab für die nächsten Wochen sein“, bringt er sein Team in Zugzwang.

Über dem Strich

Wirft man einen Blick auf die Tabelle, dann kann man die Worte des Trainers nur unterstreichen. Am Tabellenende stehen zwei Mannschaften mit neun, davor drei mit zehn Punkten. Eine davon ist Rüssingen, nur aufgrund einer um ein Tor besseren Tordifferenz über dem berühmten Strich. Selbstredend, dass die Mannschaft unter Siegzwang steht.

Warum der TuS sich gegen die vermeintlichen Spitzenteams leichter tut und gegen Mannschaften aus der hinteren Tabellenregion fast regelmäßig versagt, kann sich Sari auch nicht wirklich erklären. „Wenn Mannschaften mitspielen, dann tun wir uns leichter. Stehen sie tief, fällt es uns schwer, vors Tor zu kommen. Am Sonntag hat unsere Mittelfeldreihe erstmals von Beginn an zusammengespielt. Vielleicht bringt uns das nach vorne“, sieht er Lösungsansätze. Für ihn ist aber klar, dass der Druck wächst. „Wir haben jetzt zwei Heimspiele, und es ist lebenswichtig, die zu gewinnen.“

Wieder eine harte Nuss

Im ersten trifft der TuS auf den FC Basara Mainz, die Diamanten, wie der deutsch-japanische Klub aus der Landeshauptstadt genannt wird, der aktuell mit 19 Punkten auf Platz fünf der Tabelle steht. Die hat der FC überwiegend zu Hause geholt. Zuletzt besiegten die Mainzer den Tabellendritten TB Jahn Zeiskam mit 2:0. In den bisherigen vier Auswärtsspielen gab es dagegen erst einen Sieg, aber auch erst eine Niederlage. Wieder eine harte Nuss, die die Rüssinger knacken müssen, aber auch wieder ein Team aus dem vorderen Tabellendrittel, was vielleicht zum Vorteil gereichen könnte (siehe oben).

„Julien Jubin ist immer für ein Tor gut“

Auf jeden Fall fordert Coach Sari von seiner Mannschaft, „in den letzten Spielen des Jahres konstant zu bleiben“. Er weist aber auch noch einmal darauf hin, dass in den letzten Spielen mit Julien Jubin der beste Torschütze verletzt gefehlt hat. „In der Form, die er zuletzt hatte, ist er immer für ein Tor gut und für uns nicht zu ersetzen. Seine Torgefährlichkeit hat uns gefehlt. Nach dem Abschlusstraining werden wir sehen, ob er dabei sein kann“, hat er Hoffnung auf sein Mitwirken.

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