Fussball
TSG Zellertal vor frühem „Endspiel“ im Kampf um den Aufstieg
„Natürlich spielen wir am liebsten auf unserem eigenen Platz. Trotzdem muss man sagen, dass uns der Kunstrasen in Göllheim gut liegt und wir uns daran gewöhnt haben“, berichtet Eifler. Seit Beginn der Runde trägt seine Mannschaft alle Heimspiele auf der Sportanlage in Göllheim aus, da der eigene Platz in Harxheim erneuert wird. Die ersten Monate bestritten die TSGler ihre Spiele auf dem großen, weitläufigen Rasenplatz der Verbandsgemeinde. Mittlerweile dient der Kunstrasenplatz des ortsansässigen TuS Göllheim als Heimspielstätte. Auf diesem sollen am Sonntag wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg eingefahren werden.
Punkte und Spieler verloren
Das Duell des Tabellenführers vom Donnersberg und dessen Verfolger aus dem Zellertal gab es bereits vor zwei Wochen. In einer interessanten B-Klassen-Partie setzte sich der Favorit glücklich mit 3:1 durch und konnte so den Abstand auf Eiflers Team ausbauen. Acht Punkte beträgt jetzt der Vorsprung der Steinbacher auf ihren größten Konkurrenten. Mut schöpft Eifler dennoch aus der bitteren Niederlage: „Wir haben gesehen, dass wir mithalten können. In der ersten Halbzeit haben wir super Fußball gespielt. Obwohl Steinbach drei Spieler der Landesligamannschaft auf dem Platz hatte, waren wir ebenbürtig“.
Ärgerlicher als die drei verlorenen Punkte findet Eifler, der auch schon Übungsleiter in Göllheim war, die Folgen der Partie: „Drei Mann haben sich in dieser Partie verletzt und fehlen immer noch. Das war quasi eine doppelte Niederlage für uns“. Dennoch ist die Marschroute für die erhoffte Revanche klar: „Wir müssen damit rechnen, dass wieder Spieler aus der Ersten dabei sein werden. Das macht es unheimlich schwer, immerhin liegen zwischen B-Klasse und Landesliga drei Ligen. Trotzdem wollen wir mit vollem Einsatz spielen und das Rückspiel gewinnen. Im Modus, der in der B-Klasse angewandt wird, ist ein Sieg unsere letzte Chance, vorne dabei zu bleiben.“
Mit Sieg Rennen offen halten
In der Tat findet in den B-Klassen eine andere Art der Aufsteigerermittlung statt als in den meisten anderen Klassen. In der Regel spielen je nach Staffelgröße die ersten vier oder fünf Mannschaften jeder Staffel nach der Hauptrunde in der sogenannten Aufstiegsrunde gegeneinander. „In der B-Klasse gibt es aber nicht zwei, sondern drei Staffeln. Deshalb spielen die ersten vier jeder Staffel nach der Hauptrunde nochmals untereinander eine Aufstiegsrunde. Wir spielen also nicht gegen Mannschaften einer anderen Staffel, sondern erneut gegen Steinbach, Albisheim und den Vierten, der noch nicht feststeht“, erläutert Eifler. Somit handelt es sich nun in der Tat um ein kleines Endspiel.
Mit einem Sieg könnte man an den TuS 07 heranrücken und hätte in der Aufstiegsrunde in direkten Duellen erneut die Möglichkeit, das Rennen offen zu halten. Mit einem Steinbacher Erfolg wäre dem Liga-Kontrahenten vom Donnersberg der Aufstieg aller Voraussicht nach bereits nicht mehr zu nehmen.
Die Spiele im Überblick
B-Klasse KL-DOB Nord: TSG Zellertal – SV Steinbach II/ SV Börrstadt (So, 13), SSV Dreisen – TuS Ramsen II, TuS Dannenfels – TuS Stetten (beide So 14.45), SV Imsbach – TSG Albisheim (15 Uhr).