Donnersbergkreis Tipps zum Einbruchschutz

Zwölf Ende Februar in Bolanden , 16 im März in Steinbach, Alsenbrück-Langmeil, Börrstadt und Sippersfeld: In den vergangenen Monaten hat es in unserer Region zahlreiche Einbrüche nach der „Bohr-Methode“ gegeben. Wie berichtet, führen die Täter durch ein zuvor in den Rahmen gebohrtes Loch einen dickeren Draht zum Schließriegel und öffnen so Fenster oder Türen. Dieses Muster hatte die Polizei seit Jahresbeginn zunächst in den Kreisen Alzey-Worms und Bad Kreuznach verstärkt registriert, ehe die Welle an den Donnersberg übergeschwappt ist. Wie sich Bürger nicht nur vor dieser Masche, sondern generell vor Einbrüchen schützen können, ist Thema einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 14. April, 18.30 Uhr, im Bürgerhaus Steinbach. Unter dem Motto „Es kann jeden treffen“ gibt Bernhard Arnold, Leiter Zentrale Prävention beim Polizeipräsidium Westpfalz, Ratschläge aus erster Hand. „Langfinger finden heute vielfältige ,Betätigungsfelder’. Ob im privaten oder im öffentlichen Raum, in Supermärkten oder an der Wohnungstür: Nahezu überall setzen Diebe ihr Verständnis von ,Selbstbedienung’ skrupellos in die Tat um“, heißt es in der Einladung für den Info-Abend, zu dem natürlich auch Interessierte aus anderen Gemeinden willkommen sind. So einfallsreich die Tricks der Ganoven seien, so individuell müsse für einen wirksamen Schatz auch die Vorbeugungsstrategie angepasst sein, so die Polizei. (kra)