Kirchheimbolanden
Terrassengarten: Denkmalschutz stellt nun doch Zuschüsse für Grabungsarbeiten in Aussicht
Im Juli hatte die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) mitgeteilt, dass sie im laufenden Jahr keinen Zuschuss gewährt für die Grabungsarbeiten, die unbedingt notwendig sind, um im Terrassengarten gesichert wieder aufbauen zu können. Dis Stadt hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Angebote eingeholt, das günstigste kam von einem Heidelberger Bauforschungsbüro und lag bei knapp 37.000 Euro. Gut 12.000 Euro davon hätte Kirchheimbolanden gerne von der Denkmalfachbehörde gesehen – weil die aber halt nicht kamen, war eine Zeit lang nichts geschehen.
Größerer Vorlauf notwendig
Dann aber im Oktober erläuterte die GDKE, dass sie die Grabungsarbeiten durchaus bezuschussen könne – allerdings nur, wenn sämtliche noch ausstehenden Arbeiten für die nächsten drei Jahre in Folge ausgeschrieben würden. Da würde die Stadt selbstredend nicht Nein sagen, allerdings bedarf es einer öffentlichen Ausschreibung, die sich mit all dem benötigten Vorlauf eine ganze Zeit hinziehen wird.
All zu sehr verzögern sollen sich die Wiederaufbauarbeiten des Terrassengartens aber freilich nicht. Daher beauftragte der Stadtrat am Mittwochabend (bei einer Gegenstimme von Lea Weber) den Heidelberger Bauforscher Achim Wendt mit den Arbeiten – jedoch nur mit einem Teil der für 2020 vorgesehenen Grabungen, die ja noch nicht bezuschusst werden. 19.200 Euro werden fällig: Im Wesentlichen geht es darum, die Grabungsarbeiten im Bereich der zentralen Kaskade und Brunnenanlage inklusive der Rampenarme abzuschließen.