Fußball
SV Kirchheimbolanden beim Turnier in Albisheim nach Sieg gegen den SV Alsenborn im Finale
Ein Strafstoß entschied das Vorschlussrunden-Duell zwischen dem SV Kirchheimbolanden und dem SV Alsenborn. In der vergangenen Saison waren beide Teams noch in der Bezirksliga Westpfalz aufeinandergetroffen. Der SV Kirchheimbolanden stieg ja dann als Meister in die Landesliga West auf. Beide Teams schenkten sich vor 100 Zuschauern nichts. Der SVK hatte mehr Torgelegenheiten und hielt die Alsenborner gut in Schach. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Neu-Landesligist den Druck. 20 Minuten vor Schluss gelang dann dem Kirchheimbolander Akteur Henrik Hillesheim das Tor des Tages. Der Treffer war eine Koproduktion von zwei Sommerneuzugängen.
Zunächst setzte sich Leonid Morina, der von RWO Alzey kam, auf der Außenbahn durch und passte zu Henrik Hillesheim. Der wurde im Alsenborner Strafraum zu Fall gebracht. Schiedsrichter Jan-Vincent Ritter aus Münchweiler/Alsenz zeigte auf den Elfmeterpunkt. Hillesheim trat selbst an verwandelte den Foulelfmeter eiskalt zum 1:0 (70.). Dabei blieb es, weil der SV Kirchheimbolanden in der Defensive sicher stand.
Corona: Zehn SVK-Spieler fehlen
„Ich bin super zufrieden mit diesem Auftritt“, sagte Timo Riemer, der Spielertrainer des SV Kirchheimbolanden, der betonte: „Wir hatten ja zehn Ausfälle. Bei uns ist nämlich eine kleine Coronawelle aufgetreten. Aber das Spiel hat gezeigt, dass wir in unserer Kaderplanung genau richtig gelegen haben. Gegen ein Bezirksliga-Spitzenteam wie Alsenborn so ein gutes Spiel zu machen, obwohl zehn Akteure nicht dabei waren, ist schon klasse.“
Der SV Kirchheimbolanden, der in den vergangenen Jahren schon häufiger im Endspiel in Albisheim stand, trifft im Finale nun auf den rheinhessischen Bezirksligisten FSV Saulheim, der gegen den Titelverteidiger VfR Grünstadt im zweiten Halbfinale des Abends für eine kleine Überraschung sorgte. Zunächst schien alles nach Plan für den favorisierten Landesligisten zu laufen. Erik Tuttobene brachte die Grünstadter frühzeitig mit 1:0 (6.) in Front. Marco Sorg legte das 2:0 (28.) nach. Lange sah es nach einem sicheren Sieg des VfR aus. Doch in der Schlussphase gelangen den Saulheimern noch zwei Treffer: Marcel Schulz (88.) und Leopold Menges (90.) schickten die Partie ins Elfmeterschießen. Dort bewies der FSV die besseren Nerven. Marcel Hoffmann, Damian Szymkow, Jonas Görlach sowie Marcus Jungs verwandelten ihre Versuche. Bei Grünstadt waren nur Yannik Niemann und Paul Gehrmann erfolgreich. Saulheim gewann damit letztlich mit 6:4.
Riemer: Turnier endlich mal gewinnen
„Ich bin schon überrascht gewesen, wie der FSV Saulheim hier bislang aufgetreten ist. Das wird, denke ich, ein richtig gutes Endspiel“, sagte der Kirchheimbolander Spielertrainer Timo Riemer, der klar machte: „Es kommen wohl drei bis vier Spieler wieder zurück. Unser Kader für das Endspiel wird aber wieder sehr dünn sein. Doch wir wollen dieses Turnier endlich einmal gewinnen.“ Anpfiff für das Finale ist am Freitag um 20.20 Uhr. Zuvor findet um 18.40 Uhr das Spiel um Platz drei statt. Dort stehen sich Grünstadt und Alsenborn gegenüber. Die Organisatoren der Sportwoche hoffen auf gutes Wetter und mehr Zuschauer als bei den Halbfinalspielen.