Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel SV Gundersweiler und TuS Göllheim im Fernduell

Ende April noch direkt gegeneinander, nun im Fernduell: Holger Kolleth (links) vom TuS Göllheim und Sajoscha Basalyk vom SV Gund
Ende April noch direkt gegeneinander, nun im Fernduell: Holger Kolleth (links) vom TuS Göllheim und Sajoscha Basalyk vom SV Gundersweiler.

Der SV Gundersweiler und der TuS Göllheim haben ihre Hausaufgaben unter der Woche erledigt. Gewinnen beiden auch ihre letzten zwei Partien, kommt es zu einem Entscheidungsspiel um Rang zwei.

Während Göllheim am Sonntag (15 Uhr) den stark abstiegsbedrohten TuS Ramsen empfängt, gastiert der SVG in Erfenbach (16 Uhr).

Als „wie verhext“ bezeichnete Niklas Linsmayer die 1:4-Heimniederlage unter der Woche gegen den Tabellenzweiten SV Gundersweiler. „Von unserer Seite war das ein gutes Spiel, wir haben kaum was zugelassen und trotzdem vier Tore kassiert. Das tut irgendwann echt weh“, so der Mittelfeldakteur der SG Münchweiler/Langmeil. Ein Doppelschlag in den Minuten 23 und 24 brachte den Favoriten auf die Siegerstraße. Dem Freistoßtor von Tim Pfeiffer ließ Sajoscha Basalyk das 2:0 folgen. Der gleiche Spieler stellte nach dem Anschlusstreffer von Tim Schreiber kurz vor der Pause den alten Abstand auch wieder her. Beide Male machte SG-Torhüter Lars Kreinbihl keine gute Figur. In der Nachspielzeit schnürte Basalyk seinen Dreierpack und tütete endgültig die drei Punkte für Gundersweiler ein. Gleiches peilt die Mannschaft von Spielertrainer Michael Hammerschmidt im Spiel am Sonntag bei der SG Siegelbach/Erfenbach an.

Acht Niederlagen in Folge

Durch einen 3:0-Heimerfolg gegen den ASV Winnweiler konnte der TuS Göllheim punktetechnisch zum SVG wieder aufschließen. Alles spricht nun auch im Derby gegen den TuS Ramsen für einen Sieg. Die Keiler aus dem Stumpfwald finden sich nach acht Niederlagen in Serie auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder. Was für ein freier Fall. Um den Sprung auf das rettende Ufer noch aus eigener Kraft zu schaffen, müssen dringend Punkte her. Gleiches gilt für die Abstiegskonkurrenten TuS Steinbach/SV Börrstadt II und SpVgg Gauersheim.

Die Grün-Weißen trotzten unter der Woche überraschend Liga-Primus SV Katzweiler, der die Meisterschaft damit vertagen musste, ein 1:1-Unentschieden ab. Am Samstag (16 Uhr) empfängt die Truppe von Kai Steuerwald den VfR Kaiserslautern II und könnte im besten Fall den Klassenverbleib feiern. Für diesen braucht Steinbach/Börrstadt wohl die volle Punkteausbeute aus den letzten zwei Begegnungen. Kaum zu glauben bei dem Restprogramm: Am Sonntag (13 Uhr) ist zunächst die SG Otterberg/Otterbach zu Gast, ehe es mittwochs nach Gundersweiler geht.

Ebenfalls am Sonntag empfängt Münchweiler/Langmeil den SV Katzweiler und die TSG Zellertal die TSG Kaiserslautern, während Winnweiler auf den Erzhütten beim SV Wiesenthalerhof (alle 15 Uhr) antritt.

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